AT: Selbsthilfe: Neue Angebote, aber persönliche Treffen

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LR Eichtinger: In der Selbsthilfe haben persönliche Gespräche einen sehr hohen Stellenwert

„Die COVID-19-Pandemie hat uns alle geprägt und gezeigt, wie wichtig soziale Kontakte sind. In der Selbsthilfe haben persönliche Gespräche schon lange einen sehr hohen Stellenwert. Auch wenn die Pandemie so manche Veränderung mit sich gebracht hat, bleibt der persönliche Austausch in der Selbsthilfe im Vordergrund“, betont Landesrat Martin Eichtinger.

„Selbsthilfe lebt vom Austausch von Erfahrungen und Informationen. Der Dachverband der NÖ Selbsthilfe unterstützt seit über 20 Jahren Leiterinnen und Leiter von Selbsthilfegruppen bei ihrer Arbeit, damit diese den persönlichen Austausch fördern können – auch in Zeiten einer Pandemie“, so Ronald Söllner, Vorstandsvorsitzender des Dachverbands NÖ Selbsthilfe, dessen Betrieb unter anderem von NÖGUS und Land Niederösterreich gefördert wird.

COVID-19 stellte die Selbsthilfegruppen vor zahlreiche Herausforderungen, die zu Veränderungen führten. So konnten beispielsweise viele Gruppen – obwohl es grundsätzlich für die Selbsthilfe erlaubt war, sich zu treffen – nicht an den üblichen Orten ihre Treffen abhalten. Manche Gruppen mussten die Treffen aussetzen, bei einigen davon reduzierte dies die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, bei anderen nicht. Manche suchten sich neue Orte, an denen sie sich treffen konnten. Andere Gruppen nutzten Videokonferenzsysteme und sprachen dadurch neue Altersgruppen an. Manche Gruppen hatten mehr Anfragen als sonst und andere setzten auf eine breite Informationsvermittlung. Selbsthilfegruppen-Suche unter www.selbsthilfenoe.at/shg-suche

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)