AT: Schutzimpfungen essenziell im Kampf gegen Krankheiten

Impfungen sind und bleiben die wirkungsvollste Präventionsmaßnahme, um sich vor Infektionskrankheiten und ihren schweren Verläufen zu schützen.

Anlässlich der am 24. April startenden Welt-Impfwoche weist PHARMIG-Generalsekretär Alexander Herzog abermals auf den hohen Nutzen von Impfungen im Kampf gegen Infektionskrankheiten hin: „Der unschätzbare Wert, den Impfungen für die Gesellschaft stiften, ist in diesen Tagen so sichtbar wie nie zuvor. Die global unter Druck geratenen Gesundheitssysteme können dank der flächendeckend verabreichten Impfungen gegen COVID-19 endlich wieder aufatmen. Es ist traurig, wenn uns erst historische Katastrophen wie die derzeitige Coronavirus-Pandemie zeigen, dass Impfungen die wirkungsvollste Präventionsmaßnahme im Kampf gegen Infektionskrankheiten sind. Gleichzeitig sehen wir mit Freude auf die weitreichenden positiven Folgen für die Gesundheit, die Wirtschaft und uns alle. Sich gegen Erkrankungen impfen zu lassen und dadurch sich selbst und andere zu schützen, ist auch ein individueller Akt der Solidarität.“

Herzogs Appell, sich impfen zu lassen, beschränkt sich aber nicht auf COVID-19, sondern bezieht sich auch auf jene Infektionskrankheiten, gegen die sich die Bevölkerung in Österreich bisher leider nur unterdurchschnittlich geschützt hat. Dazu zählen beispielsweise Influenza und Masern. Dazu Herzog: „Den Österreicherinnen und Österreichern stehen wirksame Schutzimpfungen zur Verfügung, die mit Bedacht auf die eigene Gesundheit auch wahrgenommen und genutzt werden sollen. Jeder Erkrankungsfall ist einer zu viel, vor allem wenn er durch eine Impfung vermeidbar gewesen wäre.“

Weltweit sind der Pandemie mittlerweile mehr als 6,2 Millionen Menschen zum Opfer gefallen. Impfungen sind neben einem gesunden Lebensstil eine essenzielle Säule der Prävention. Dass die Skepsis den Impfungen gegenüber aber besteht und mitunter sogar zugenommen hat, liegt laut Herzog am Erfolg der Impfungen selbst: „Wer Krankheiten wie Kinderlähmung, die dank Impfungen ausgerottet wurde, nicht mehr kennt und erleben muss, unterschätzt oftmals ihre Folgen, wie etwa bleibende gesundheitliche Schäden oder Todesfälle. Das Coronavirus führt uns vor Augen, wie fatal eine Welt ohne Impfungen aussehen würde“, erklärt Herzog.

Über die PHARMIG: Die PHARMIG ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband ca. 120 Mitglieder (Stand April 2022), die den Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die PHARMIG und ihre Mitgliedsfirmen stehen für eine bestmögliche Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln im Gesundheitswesen und sichern durch Qualität und Innovation den gesellschaftlichen und medizinischen Fortschritt.

Autor:in

  • markus

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)