AT: Schallmeiner zum internationalen Hebammentag: Betreuung durch Hebammen für viele Schwangere die am meisten bevorzugte Form

Die Grünen

Grüne für weiteren Ausbau der Ausbildungsplätze in den Bundesländern und mehr angestellte Hebammen in den Spitälern

„Knapp ein Drittel der Schwangeren und deren Partner:innen nehmen bereits während der Schwangerschaft die angebotene Beratung durch Hebammen in Anspruch. Unser Ziel muss es aber sein, dass dieses Angebot noch besser angenommen wird. Gerade Angebote auf Augenhöhe wie dieses, sind in Sachen Gesundheitskompetenz und Hilfe für junge Familien zentral“, sagt Ralph Schallmeiner Gesundheitssprecher der Grünen anlässlich des heutigen internationalen Hebammentages, und weiter: „In Summe wird das Angebot von Hebammen immer mehr und immer besser angenommen. Wichtig ist daher, dass es mehr Ausbildungsplätze in den Bundesländern gibt. Ebenso sollten die Krankenhäuser verstärkt auf die Leistungen von Hebammen zurückgreifen. Hier ist definitiv noch Luft nach oben.“

Über 2200 Hebammen arbeiten aktuell in Österreich – entweder frei arbeitend oder in Krankenhäuser angestellt. Sie bilden damit eine wichtige und zentrale Stütze im Gesundheitswesen, und sind kompetente Ansprechpartner:innen während der Schwangerschaft, der Geburt und über die Geburt hinaus. Grund genug für die Grünen sich einmal mehr für diese wichtige Berufsgruppe im Gesundheitswesen stark zu machen.

Genauso wichtig ist aber auch, dass das Leistungsspektrum von Hebammen mehr in den Fokus gerückt wird. „Vielen ist nicht bewusst, dass Hebammen die gesamte Schwangerschaft und die unmittelbare Zeit nach der Geburt begleiten können. Im Mutter-Kind-Pass ist eine Hebammenberatung kostenfrei vorgesehen und auch nach der Geburt gibt es die Möglichkeit einer ambulanten Betreuung auf Kosten der Sozialversicherung. Dieses Leistungsspektrum und diese Kompetenz sollten aus unserer Sicht noch stärker in den Fokus gerückt werden. Nicht umsonst ist die Betreuung durch Hebammen für viele Schwangere die mit Abstand präferierteste Form“, sagt Schallmeiner.

Autor:in

  • markus

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)