AT: Samariterbund: Kein Bonus für RettungssanitäterInnen

Samariterbund

GF Reinhard Hundsmüller: „Samariterbund-Forderungen nicht umgesetzt.“

Wien (OTS) – „Der Samariterbund begrüßt die Aktion der Bundesregierung, die außergewöhnlichen Leistungen von Einsatzkräften, die während der Pandemie mit großem persönlichen Engagement in ganz Österreich Außergewöhnliches geleistet haben und immer noch leisten, mit einer steuerfreien einmaligen finanziellen Zuwendung in der Höhe von durchschnittlich 500 Euro zu honorieren“, erklärt Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Samariterbundes. „Der Samariterbund hat allerdings in der Diskussion um den Corona-Bonus stets gefordert, dass auf die vielen Sanitäterinnen und Sanitäter nicht vergessen werden darf. Auch sie sollen nicht nur Applaus erhalten, sondern ebenfalls einen Bonus. Es ist völlig unverständlich, dass heute im Nationalrat die Leistungen der haupt- und ehrenamtlichen Kräfte von den Rettungs- und Krankentransporten, die im Kampf gegen Corona an vorderster Front stehen, dermaßen ignoriert worden sind.“

Soziale Mission mit Tradition

Seit der Gründung vor fast 100 Jahren erfüllt der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs seine soziale Mission: Die haupt- und ehrenamtlichen Samariterinnen und Samariter der Non-Profit-Organisation leisten für ältere Menschen, Kranke, Verletzte und in Not geratene Personen wichtige Hilfe von Mensch zu Mensch. Dabei wird der Samariterbund von 352.246 Mitgliedern und Förderern in ganz Österreich unterstützt. Bei der Erfüllung der vielfältigen Aufgaben sind 11.272 haupt- und ehrenamtliche Samariterinnen und Samariter sowie 1.441 Zivildiener im Einsatz.

Autor:in

  • markus

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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