AT: Rückenschmerzen ohne Reha kommen teuer

(C) Ana Blazic Pavlovic

18. Österreichische Schmerzwochen: Umfassende Schmerztherapie in der orthopädischen Rehabilitation bringt Lebensqualität und volkswirtschaftlichen Nutzen

Wien/Moorheilbad Harbach (OTS) – „Die konsequente Behandlung chronischer Schmerzen lohnt sich – für die Betroffenen, aber auch für die öffentlichen Haushalte. Das gilt besonders für die orthopädische Rehabilitation“, betont Prim. Dr. Johannes Püspok, ärztlicher Leiter im Moorheilbad Harbach, wo es seit kurzem ein Schmerztherapiezentrum gibt. Der Experte verweist anlässlich der 18. Schmerzwochen der Österreichischen Schmerzgesellschaft auf eine aktuelle deutsche Studie, die positive gesundheitsökonomische Effekte der Rehabilitation bei chronischem Rückenschmerz belegt hat.
OÄ Dr. Waltraud Stromer, Konsiliarärztin in Moorheilbad Harbach und Vorstandsmitglied der Österreichischen Schmerzgesellschaft, hofft, dass künftig noch mehr Best-Practice-Beispiele entstehen und bei den politischen Entscheidungsträgern das Bewusstsein wächst, dass eine multimodale interdisziplinäre schmerzmedizinische Behandlung im Rahmen einer Rehabilitation statt Berufsunfähigkeit die bessere Lösung ist. „Wenn eine Anhebung des faktischen Pensionsantrittsalters gefordert wird, müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen – und da sind fortschrittliche Reha-Einrichtungen ein wesentlicher Mosaikstein“, so die Schmerzexpertin.

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Bereits zum 18. Mal informiert die ÖSG im Rahmen der Österreichischen Schmerzwochen auf breiter Basis über aktuelle Entwicklungen und die vielfältigen Therapieoptionen in der Schmerzmedizin. Alle Medieninformationen zu den Schmerzwochen.

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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