AT: Rotes Kreuz begrüßt und unterstützt Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung

(C) ÖRK/Nadja Meister

Schöpfer: „Leben retten, Gesundheitssystem funktional halten, gesellschaftliches Miteinander nicht gefährden und Freiwilligkeit nicht für selbstverständlich nehmen!“

Wien (OTS) – Die Präsident:innenkonferenz des österreichischen Roten Kreuzes hat heute beschlossen, die von der Bundesregierung bekanntgegeben Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung mit zu tragen und zu unterstützen.

„Die wichtigsten Ziele sind jetzt Leben retten, das Gesundheitssystem mittelfristig für alle funktional halten, das gesellschaftliche Miteinander nicht gefährden und einer weiteren Polarisierung entgegenwirken. Die Wirtschaft als Grundlage unseres Wohlstandes nicht weiter schädigen und genügend Beiträge zur internationalen, solidarischen Bekämpfung der Pandemie leisten“, sagt Rotkreuz-Präsident Gerald Schöpfer. „Leider erleben auch unsere freiwilligen Mitarbeiter:innen vermehrt Übergriffe in Test- oder Impfstraßen. Da braucht es dringend Schutz und Unterstützung. Als Rotkreuz-Mitarbeiter:innen haben wir insbesondere in schwierigen Zeiten eine besondere Verantwortung, der wir auch gerne nachkommen. Aber Freiwilligkeit bedeutet nicht Selbstverständlichkeit. Daher auch noch einmal meine Forderung und Bitte nach einem Corona – Bonus von 500 Euro inkl. Steuerfreiheit für unsere hauptberuflichen Sanitäter:innen und Mitarbeiter:innen in den Blutspendediensten“.

Als Organisation setzt sich das Rote Kreuz für eine lebenswerte Gesellschaft für alle ein. Das Rote Kreuz unterstützt seit Pandemie-Beginn mit Infektionstransporten, beim Testen, in Impfstraßen, mit Personal bei der Gesundheitshotline 1450 und in vielen anderen Bereichen, weil so weiteres Leid zu verhindern ist.

Gerald Schöpfer: „Es sind derzeit 86.000 Menschen in Österreich für das Rote Kreuz im Einsatz, bei denen ich mich heute einmal mehr persönlich bedanken möchte. Danke für die Unterstützung, für die unzähligen Stunden der Hilfe, des für-andere-daseins. Ich bin stolz, als Präsident dieser Organisation sagen zu können, wie stark wir alle in den vergangenen Monaten mitgeholfen haben, Menschenleben zu retten und Leid zu verhindern, auf allen Ebenen, im In- wie im Ausland.“

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)