AT: Rheumatag Tirol am 27. Februar in Innsbruck

Kostenloser Infotag für Interessierte und Betroffene

Rückenschmerzen? Beschwerden in den Knien? Knötchen in den Fingern? Schwellungen in den Gelenken? In Österreich leiden ca. zwei Millionen Menschen an Beschwerden des Bewegungsapparates, 180.000 allein in Tirol. Umfassende Informationen über Diagnose und Therapie rheumatischer Erkrankungen bietet der Tiroler Rheumatag am Mittwoch, 27. Februar 2019, von 12 bis 16 Uhr im Landhaus 1 in Innsbruck (Zugang über Meraner Straße 4). Der Eintritt ist frei.
Weitere Infos: www.rheumaliga.at oder www.rheumatologie.at

Arthrose, rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew, Gicht oder auch Osteoporose – sie alle zählen zu den etwa 400 unterschiedlichen „Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises“. Das Risiko, irgendwann im Laufe des Lebens eine Krankheit des Stütz- und Bewegungsapparats zu bekommen, liegt grob geschätzt bei 70 bis 80 Prozent. Zwar gelten Rheumaschmerzen immer noch häufig als Alterserscheinung, tatsächlich sind jedoch viele junge Menschen und sogar Kinder betroffen“, betont Univ.-Prof. DDr. Manfred Herold, Rheumatologe in Innsbruck, Leiter des Rheumalabors der Univ.-Klinik für Innere Medizin II, ehemaliger Leiter der Rheumaambulanz der Universitätsklinik Innsbruck, sowie Initiator und seit Jahren verantwortlicher Organisator des Tiroler Rheumatages. „Je früher rheumatische Erkrankungen erkannt und behandelt werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit auf einen guten Behandlungserfolg. Daher ist es gerade für Betroffene wichtig, sich über Symptome, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Der Tiroler Rheumatag bietet dafür eine großartige Gelegenheit. Dank der Kooperation und Unterstützung durch das Land Tirol und Landesrat Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Bernhard Tilg ist es auch heuer wieder möglich, diesen Informationstag einem großen und interessierten Publikum im großen Vortragssaal im Landhaus anzubieten.“

Interessante Vorträge von RheumaspezialistInnen

Auf dem Programm des Tiroler Rheumatages stehen Vorträge namhafter Expertinnen und Experten: „Immer müde – kann es Rheuma sein?“ – diese Frage beantwortet OÄ Dr. Andrea Österbauer, Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie am Landeskrankenhaus Hochzirl. Anschließend spricht OA Dr. Günther Zangerl, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie in Zams über „Alles BIO(logika) – neue Medikamente„. Dr. Karin Montag, Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie in Innsbruck, beantwortet die häufig gestellte Frage „Arthritis oder Arthrose?„. Weiters bespricht Priv.-Doz. Dr. Manfred Nairz, Facharzt für Innere Medizin an der Univ.-Klinik für Innere Medizin II in Innsbruck, das Thema „Rheuma und Blutarmut“. Und Dr. Wolfgang Dialer, Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie in Kufstein, informiert über die Behandlung von „Problemen mit den Füßen„.
Durch die Veranstaltung führt der Initiator des Rheumatages, Univ.-Prof. DDr. Manfred Herold, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie in Innsbruck.

Info-Center und Rheumaquiz

Und wie schon in den vergangenen Jahren können Interessierte während der gesamten Veranstaltung mit den in Tirol tätigen Rheumatologinnen und Rheumatologen Kontakt aufnehmen. Vertreterinnen und Vertreter von Rheuma-Selbsthilfegruppen stehen für Informationen und Erfahrungsaustausch zur Verfügung. Auch ein Rheumaquiz mit attraktiven Preisen erwartet die Besucherinnen und Besucher.
Der Eintritt zum Tiroler Rheumatag ist barrierefrei und kostenlos. 
Markus Golla
Über Markus Golla 4756 Artikel
Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Studiengangsleitung (FH) und Vortragender im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege, Kommunikation & Projektmanagement, Pflegewissenschaft BScN (Absolvent UMIT/Wien), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Masterstudent Pflegewissenschaft (UMIT/Hall)

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