AT: Rendi-Wagner: Schwerstarbeit von Pflegekräften endlich anerkennen!

Pamela Rendi-Wagner (C) BMG

SPÖ-Chefin präsentiert zum Tag der Pflege 5-Punkte-Paket für Arbeitsmarktwende mit Pflegeoffensive – Win-win-Situation für alle Beteiligten

Wien (OTS/SK) – Anlässlich des morgigen Internationalen Tags der Pflegenden betont SPÖ-Bundesparteivorsitzende, Klubobfrau Dr. Pamela Rendi-Wagner den dringenden Handlungsbedarf im Pflegebereich: „Anfang Mai waren rund 900.000 Menschen ohne Job oder in Kurzarbeit. Diese Zahlen belegen: Eine Arbeitsmarktwende ist das Gebot der Stunde. Besonders augenscheinlich ist das im Bereich der Pflege. Denn in Österreich werden in den nächsten zehn Jahren rund 80.000 Pflegekräfte fehlen. Für uns ist klar: Die Pflegekräfte in Österreich leisten Außerordentliches. Ihre wertvolle Arbeit verdient es, endlich anerkannt und aufgewertet zu werden. Gleichzeitig muss der Pflegebereich für Berufs-Ein- und UmsteigerInnen attraktiver werden“, so Rendi-Wagner. Die SPÖ schlägt vor, durch eine Pflegeoffensive Jobs zu schaffen, Pflegekräfte zu entlasten und das Gesundheitssystem für morgen zu stärken. ****

Gesundheits- und Pflegeberufe seien die zentralen Zukunftsbranchen. „Durch eine Pflegeoffensive können wir die Arbeitsmarktwende zum Wohl aller vorantreiben. Wir schaffen Jobs und bekämpfen die Rekordarbeitslosigkeit. Die Pflegeoffensive wertet die Gesundheitsberufe auf. Es ist eine Win-win-Situation für alle Beteiligten“, skizziert Rendi-Wagner das 5-Punkte-Paket der SPÖ für eine Arbeitsmarktwende mit Pflegeoffensive.

Das Paket beinhaltet einen Corona-Tausender u.a. für alle PflegerInnen im stationären wie im mobilen Bereich, mehr Ausbildungsplätze und Pflegekräfte, eine kostenlose Pflegeausbildung und einen Umstiegsbonus mit Rechtsanspruch auf Existenzsicherung während der Ausbildung.

Um die Menschen mit ihrer körperlich und psychisch fordernden Tätigkeit zu entlasten, schlägt die SPÖ-Vorsitzende vor, Pflegekräften Zugang zur Schwerarbeitspension ab 60 Jahre zu geben:
„Corona hat es noch deutlicher gemacht: Pflege ist Schwerstarbeit -körperlich und psychisch. Es ist höchste Zeit, diesen wichtigen Einsatz für unsere Gemeinschaft endlich anzuerkennen und Pflegekräfte zu entlasten. Denn viele können diese schwere Arbeit nicht bis zum Alter von 65 leisten.“

Über Markus Golla 10105 Artikel
Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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