AT: Recht auf Bildung

Schulgründung für Flüchtlingskinder im Libanon und in Jordanien

(C) Rahma Austria

Wien (OTS) – Der Verein Rahma Austria hilft in Kriegs- und Katastrophengebieten. In Ländern mit vielen Flüchtlingen wie Libanon und Jordanien werden neben anderen Initiativen vor allem Bildungsprojekte unterstützt. Besonders für Kinder und Jugendliche, die unter den Folgen von Flucht und Vertreibung leiden, ist eine gute Bildung für ihre psychosoziale, emotionale und kognitive Entwicklung äußerst relevant. Bildungseinrichtungen bieten in einem Flüchtlingslager ein Gefühl von Normalität und eine geschützte Umgebung, sie ermöglichen eine Art von Traumabewältigung und geben Hoffnung für die Zukunft.

An den Orten, wo sich die Flüchtlingslager befinden, existieren keine entsprechenden Einrichtungen. Aus diesem Grund hat sich Rahma Austria das Ziel gesetzt, Flüchtlingskindern eine konkrete Schulbildung zu ermöglichen und hat deshalb im Flüchtlingslager Gonaid/ Al Bekaa, an der Grenze zwischen dem Libanon und Syrien, eine Volksschule errichtet. Die Schule besteht aus zwei Containerklassen, in denen 140 SchülerInnen unterrichtet werden. Alle Kosten für Unterrichtsmaterialien sowie das Schulgeld sind für ein Jahr durch Spenden gedeckt.

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(C) Rahma Austria

Ein weiteres Schulprojekt wurde im Flüchtlingslager Jerash/ Amman im Jemen umgesetzt. Der Bedarf an Bildungseinrichtungen ist auch an diesem Ort sehr hoch, deshalb hat der Verein Rahma Austria in diesem Flüchtlingscamp zwei Vorschulklassen für insgesamt 100 Kinder eröffnet. Nach Altersgruppen getrennt, besucht ein Teil der Kinder die Schule am Vormittag, während der andere Teil am Nachmittag unterrichtet wird.

Bildung bietet Selbstbewusstsein, Zukunftshoffnung, Lebensgestaltung, einen Weg zur Selbstbestimmung. Aus diesem Grund möchten wir als Rahma Austria unsere Schulprojekte in den Flüchtlingslagern fortsetzen und bitten um weitere Unterstützung, damit wir unsere Bildungsangebote auch in Zukunft aufrechterhalten können.

Unser Dank richtet sich an alle unsere SpenderInnen.

Autor:in

  • markus

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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