AT: ÖGB/ARGE-FGV: Gesundheit ist ein Menschenrecht

Die Gesundheitsvorsorge muss höheren Stellenwert bekommen

Josef Zellhofer
(C) Josef Zellhofer

Wien (OTS) – „Gesundheit ist ein Menschenrecht,“ stellt Josef Zellhofer, Vorsitzender der ÖGB ARGE- Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe (ÖGB/ARGE- FGV), anlässlich des Weltgesundheitstages am kommenden Sonntag fest. Für das Menschenrecht Gesundheit muss auch in Zukunft die E-Card reichen und nicht die Kreditkarte. Während in anderen Ländern oft das Einkommen über den Zugang zu Gesundheitsleistungen und -prävention entscheidet, hat Österreich ein erstklassiges, solidarisch finanziertes System und keine Zwei-Klassen- Medizin. „Und das soll auch so bleiben!“ so Zellhofer.

Allerdings passiert in Hinblick auf die Gesundheitsprävention laut Zellhofer immer noch viel zu wenig: „Kürzlich wurde von den Regierungsparteien das ´Don´t smoke´ Volksbegehren für verbesserten NichtraucherInnenschutz einfach abgelehnt. Zahlreiche Studien belegen eindeutig den Zusammenhang von Rauchen und schwerwiegenden Erkrankungen und dennoch werden hier keine entsprechenden Maßnahmen gesetzt,“ ärgert sich Zellhofer.

Gesundheit ist, wie die WHO in der Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung 1986 festgehalten hat, mehr als nur der Zugang zu medizinischer Versorgung im Krankheits- oder Unglücksfall: „Es ist ein viel umfassenderes Konzept, das alle Lebensbereiche betrifft und umfassendes Wohlbefinden zum Ziel hat. Genau das und nicht weniger erwarte ich mir von einer modernen Gesundheitspolitik im Jahr 2019!“ so Zellhofer.

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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