AT: NÖAAB Teschl-Hofmeister: Brauchen Möglichkeit für die Teilbarkeit von 24-Stunden-Betreuung und die Umsetzung der GuK Novelle

LR Teschl-Hofmeister

NÖAAB fordert rechtliche Rahmenbedingungen von Seiten des Bundes

Das Thema Pflege beschäftigt auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Stabilität in unserem bereits bestehenden Gesundheitssystem, gerade in diesem wichtigen Bereich der Pflege und Betreuung ist von Nöten, um eine gute Versorgung weiterhin gewährleisten zu können und den hohen Standard stets aufrechtzuerhalten.

„Die Pflegekräfte brauchen Rechtssicherheit was ihre klaren Zuständigkeiten und die Abgrenzungen betrifft. Erlerntes, besonders im Bereich der Gesundheit und Krankenpflege soll unbedingt auch umgesetzt werden dürfen. Im Moment ist da leider noch sehr viel unklar“, so NÖAAB Landesobfrau Christiane Teschl-Hofmeister.

Mit der gesetzlichen Verankerung der Teilbarkeit der 24h-Betreuung, ist geplant, dass eine 24-Stunden-Betreuungskraft mehrere Personen von einer zentral gelegenen Wohnung aus betreuen kann. Je nach dem Betreuungsbedarf können sich zumindest 2 oder auch 3 Personen eine Betreuungskraft teilen.

„Durch die Teilung der 24Stunden-Betreuung sind die Kosten für jede Einzelne, jeden Einzelnen, leichter finanzierbar. Damit würde sehr rasch Flexibilität ins Betreuungssystem kommen und unserem Grundsatz, daheim vor stationär‘ weiterhin nachgekommen werden“, so Teschl-Hofmeister.

Leider gibt es bisher von der angekündigten Pflegereform noch wenig zu sehen. Daher fordert der NÖAAB weiterhin diese Form des Betreuungsmodells für 24-Stunden Kräfte, sowie die rasche Umsetzung der GuK Novelle.

Autor:in

  • markus

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)