AT: NÖ Pflegeeinrichtungen bieten Tages- und Kurzzeitpflege

LR Teschl-Hofmeister: Land NÖ ermöglicht pflegenden Angehörigen eine verdiente Auszeit und bietet Pflegebedürftigen Abwechslung

St. Pölten (OTS/NLK) – In allen NÖ Pflege- und Betreuungszentren und den meisten Häusern privater Träger besteht die Möglichkeit der Tages- und Kurzzeitpflege. Diese wird vom Land Niederösterreich gefördert um Angehörige zu entlasten. Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister erklärt: „Das Angebot kann tageweise oder über einen Zeitraum von bis zu sechs Wochen angenommen werden. Für die Pflegebedürftigen ist es eine willkommene Abwechslung. Den pflegenden Angehörigen ermöglicht es eine wohlverdiente Auszeit.“

Tagespflege wird in der Regel von Montag bis Freitag, auf Anfrage auch an Wochenenden, angeboten. Kurzzeit- oder Urlaubspflege dient der Überbrückung von Zeiten, in denen ein pflegendes Familienmitglied verhindert ist, Urlaub macht oder eine Auszeit benötigt. Bis zu 42 Tage werden jeweils pro Jahr gefördert. Voraussetzungen für eine Förderung von Tages- Kurzzeit- oder Urlaubspflege sind der Hauptwohnsitz der pflegebedürftigen Person in Niederösterreich und der Bezug von Pflegegeld. Die Tarife sind von der Pflegegeldstufe abhängig und gestaffelt. Bei Bedarf kann ein Zuschuss der NÖ Sozialhilfe gewährt werden.

Die Tagespflege bietet ein für Pflegebedürftige sehr ansprechendes Programm: Nach einem gemeinsamen Frühstück wird der Vormittag meist in Kleingruppen und mit Einzelaktivitäten verbracht. Nach dem Mittagessen ruhen sich die Teilnehmer aus. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit Bewegungstraining oder Gedächtnisübungen zu machen, sich handwerklich zu betätigen oder sich mit den anderen Teilnehmern und Bewohnern auszutauschen. Die Angehörigen erhalten in diesem Rahmen bei Bedarf fachliche Unterstützung und Beratung für die Pflege zu Hause.

Landesrätin Teschl-Hofmeister abschließend: „Ich habe den größten Respekt vor den Angehörigen von Pflegebedürftigen – sie leisten Beeindruckendes. Tages-, Kurzzeit- und Urlaubspflege soll auch ihnen die Möglichkeit geben durchzuatmen.“

Markus Golla
Über Markus Golla 3355 Artikel
Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Studiengangsleitung (FH) und Vortragender im Bereich Gesundheit- und Krankenpflege, Kommunikation & Projektmanagement, Pflegewissenschaft BScN (Absolvent UMIT/Wien), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Masterstudent Pflegewissenschaft (UMIT/Hall)

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