AT: NÖ Landesgesundheitsagentur: Psychologische Beratung für Beschäftigte in Kliniken und Betreuungszentren

v.l.n.r.: Mag. Mag.(FH) Konrad Kogler, Vorstand der NÖ Landesgesundheitsagentur und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner

St. Pölten (OTS) – „Gerade angesichts der aktuellen Situation wird uns allen täglich vor Augen geführt, wie wichtig es ist, dass wir uns aufeinander verlassen können“, sagt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. „Und auf unseren Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegewesen lastet in diesen Tagen ganz besondere Verantwortung. Ihre professionellen und ihre menschlichen Qualitäten sind in höchstem Ausmaß gefordert.“

Um allen Beschäftigten gerade jetzt die Möglichkeit zu geben, sich angesichts der fordernden Aufgaben Kraft, Rat und Hilfe zu holen, setzt die NÖ Landesgesundheitsagentur auf eine ganz besondere Form der Zusammenarbeit. Die klinischen Psychologinnen, Psychologen, Psychotherapeutinnen und -therapeuten haben sich zusammengetan, um ihre Kolleginnen und Kollegen in dieser außergewöhnlichen Situation bestmöglich zu unterstützen. Sie haben gemeinsam mit der NÖ Landesgesundheitsagentur eine Helpline für die Beschäftigten in Kliniken und Betreuungszentren organisiert, unter der ab sofort entsprechende psychologogische Beratungsleistungen angeboten werden.

Die Helpline ist vorerst Montag bis Freitag (Ausnahme Ostermontag) von 8 bis 20 Uhr erreichbar, wobei immer zwei Expertinnen und Experten aus zwei verschiedenen Regionen parallel in Einsatz sind, um Anonymität zu gewährleisten und sicherzustellen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von jemandem beraten werden, mit denen sie in keiner beruflichen Beziehung stehen.

„Es haben sich sehr viele Kolleginnen und Kollegen gemeldet, die hierbei mitarbeiten möchten. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für deren Engagement und auch an unsere Klinikleitungen, die unsere Initiative unterstützen und die Mitarbeit an der Hotline ermöglichen“, sagt Konrad Kogler, Vorstand der NÖ Landesgesundheitsagentur. Je nach Bedarf könne das Angebot noch weiter ausgebaut werden.

„Der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung zeichnen schon unter Normalbedingungen die Schlagkraft unseres Gesundheitswesens aus. Gerade jetzt ist das Motto ,Gemeinsam schaffen wir das‘ ganz besonders wichtig“, ist Mikl-Leitner überzeugt.

Markus Golla
Über Markus Golla 9096 Artikel
Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Lehrer für Gesundheit- und Krankenpflege (Studium Umit/Wien)

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