AT: Neue Medikamente, neue Behandlungsstrategien – maßgeschneiderte Krebstherapie 2018

© Krecon Fotografie (Bild-Download bitte Klick auf linke Mousetaste) im Bild v.l.: Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda (Vorstand der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe im Krankenhaus Wien-Hietzing, Präsident der Österreichischen Krebshilfe), Univ.-Prof.in Dr.in Gabriela Kornek (Präsidentin des Vereins "Leben mit Krebs" und Ärztliche Direktorin des AKH Wien), Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c. Christoph Zielinski (Leiter des Comprehensive Cancer Center der MedUni Wien/AKH Wien und des Vienna Cancer Center), Assoc. Prof. Priv. Doz. Dr. Gerald Prager (Univ. Klinik für Innere Medizin I der MedUni Wien/AKH Wien)
Anlässlich des Weltkrebstages lädt der Verein „Leben mit Krebs“ in Kooperation mit dem Comprehensive Cancer Center (CCC) des AKH Wien und der MedUni Wien, dem Vienna Cancer Center (VCC) und der Österreichischen Krebshilfe zum Pressefrühstück Neue Forschungsergebnisse, neue Medikamente und daraus entwickelte Behandlungsstrategien in Bezug auf die Therapie von Krebserkrankungen haben die Lebensqualität und die Heilungschancen der betroffenen PatientInnen enorm verbessert. Fast vierteljährlich werden neue Therapien zugelassen bzw. das Einsatzgebiet innovativer Therapien um weitere Tumorarten ergänzt. Auch die Diagnosen können früher und schneller gestellt werden, so dass immer mehr Krebsarten zu chronischen Krankheiten und damit gut therapiebar werden. Dennoch löst die Diagnose „Krebs“ bei den Betroffenen und ihren Angehörigen in der Regel einen Schock und große Angstgefühle aus. Aufklärung ist wichtig. Aus diesem Grunde informieren ExpertInnen anlässlich des Weltkrebstages über neue Therapien und wichtige Begleitmaßnahmen.
Zielgerichtete Therapien
Bei der zielgerichteten Therapie werden zunehmend neue Targets identifiziert, wie das beispielsweise auf Adenokarzinom der Lunge mit der Entdeckung von RET und ROS zutrifft. Erst kürzlich wurden der BRAF-Inhibitor Dabrafenib und der MEK-Inhibitor Trametinib bei den etwa 2 Prozent der BRAF mutierten Adenocarcinomen der Lunge zugelassen, mit denen schon bei malignem Melanom gute Therapieeffekte erzielt werden konnten. Eine wesentliche Herausforderung bildet auch die Überwindung von bekannten Resistenzen, zum Beispiel bei der EGFR-Mutation durch Definition neuer Mutationen wie der T790M-Mutation, die mit Osimertinib behandelt werden kann. Ein anderes Beispiel ist der neue Inhibitor von ALK Alectinib, der eine signifikant bessere Wirksamkeit zeigt als die bisher verfügbaren Medikamente, weil er imstande ist, der Entwicklung von Resistenzen entgegenzuwirken. Mit Einführung der zielgerichteten Therapien wurde eine zunehmende Individualisierung der Therapie im Sinne von „maßgeschneiderten Therapien“ möglich. Der Nachweis von definierten Mutationen mittels molekularer Untersuchungen ist verpflichtend, um dem Patienten die jeweilige individuelle zielgerichtete Therapie zugänglich zu machen.
Immuntherapie
Im Bereich der Immuntherapie ist eine überwältigende Entwicklung zu beobachten. Es gibt eine Reihe an neuen Medikamenten, die so genannten PD-1 und PD-L1 Checkpointinhibitoren, die bereits zugelassen worden sind. Viele weitere Substanzen befinden sich gegenwärtig in klinischer Entwicklung. Die ersten Checkpointinhibitoren, die auf den Markt gekommen sind, waren die PD-1-Inhibitoren Pembrolizumab und Nivolumab. Nun werden zunehmend PD-L1-Inhibitoren – wie Atezolizumab, Durvalumab und Avelumab – verfügbar, die derzeit in Hinblick auf ihre Effektivität in klinischen Studien getestet werden oder bereits erfolgreich untersucht wurden. Es bietet sich uns zunehmend die Möglichkeit, mit einer breiten Palette an Medikamenten zu therapieren, die man den Patienten anbieten kann. Letztendlich geht die Entwicklung auch in die Richtung der Kombination von Immuntherapeutika mit einer Chemotherapie.
Neue Möglichkeiten zur Behandlung von Tumoren des Magen-/Darmtraktes, Schwerpunkt Dickdarmkarzinom
Metastasiertes Kolorektalkarzinom: 4 Subtypen
Das metastasierte Kolorektalkarzinom (mCRC) wird gemäß der Tumorbiologie in das RAS-mutierte und RAS-Wildtyp-Karzinom unterteilt. Darüber hinaus spielt die Primärlokalisation des Tumors – links- vs. rechtsseitig – eine Rolle, da diese mit einer unterschiedlichen Biologie einhergeht. Danach richtet sich die Therapieentscheidung. Patienten, die einen linksseitig lokalisierten RAS-WildtypTumor aufweisen, profitieren zusätzlich zu einer Chemotherapie in größerem Ausmaß von der Gabe eines EGFR-Antikörpers, jene mit rechtsseitigen Lokalisation oder mit einer RAS-Mutation eher von einer Zugabe eines gegen VEGF gerichteten Antikörpers. Diese zielgerichteten Substanzen werden grundsätzlich immer mit einer Chemotherapie kombiniert, da dadurch eine größere Effektivität erzielt werden kann. Patienten mit dem Nachweis einer RAS-Mutation kommen grundsätzlich für die Therapie mit einem EGFR-Antikörper nicht in Frage. Darüber hinaus gibt es seltenere Subgruppen, wie jene Tumore, die eine BRAF-Mutation beherbergen. Diese mit einer Häufigkeit von 5 Prozent kleine Subgruppe erfordert aufgrund ihrer schlechteren Prognose eine aggressivere therapeutische Vorgangsweise. Es exisitieren BRAF-selektive Inhibitoren, die zusammen mit MEKund Anti-EGFR-Inhibitoren kombiniert bei dieser Subgruppe effektiv sein dürften. Darüber gibt es die Gruppe der sog. hoch MSI (Mikrosatelliten-instabilen) Tumore, die ebenfalls ca. 5 Prozent aller mCRC umfasst. Diese sprechen sehr gut auf Immuntherapeutika an – auch nach Vorbehandlungen und als Monotherapie. Auch bei bereits vortherapierten Patienten wurden Krankheitskontrollraten im Ausmaß von bis zu 90 Prozent erzielt. Es ist daher wichtig, dass bereits vor Therapiestart eine Charakterisierung des molekularen Profils des Tumors erstellt wird, um zu identifizieren, welcher Subtyp beim einzelnen Patienten vorliegt, um so die optimale Therapie zu wählen mit dem Ergebnis, dass man – auch im metastasierten Stadium – wesentlich längere Gesamtüberlebensraten erreicht. Bei Patienten mit mCRC muss evaluiert werden, ob die Möglichkeit einer Operation der Metastasen besteht, d.h. ob eine Resektabilität vorliegt. Aus diesem Grund werden alle PatientInnen initial im multidisziplinären Tumorboard vorgestellt, wo gemeinsam mit den Chirurgen diskutiert wird, ob im Einzelfall eine Metastasenchirurgie sinnvoll ist: Selbst im metastasierten Stadium kann durch eine Resektion eine Heilung erzielt werden. Insgesamt ist eine dauerhafte Heilung in diesen Fällen bei ca. einem Drittel der Patienten möglich. Für Patienten, die metastasiert und primär nicht resektabel sind, verfügen wir über zumindest vier Standardtherapie-Linien. Dadurch können wir nicht nur das Leben verlängern, sondern insbesondere auch die Lebensqualität deutlich länger aufrechterhalten.
Adjuvante Therapie
Bei Stadium-III-Tumoren ist die adjuvante Therapie auf jeden Fall indiziert und bei Stadium-II-Hochrisiko(HR)- Patienten wird die prophylaktische adjuvante Chemotherapie empfohlen. Die NR-Stadium-II-Patienten benötigen gar keine Therapie. Selbst über die optimale Behandlungsdauer einer adjuvanten Therapie im Stadium III herrscht mittlerweile Klarheit: HR-Patienten im Stadium III sollten nach wie vor 6 Monate, Niedrigrisiko(NR)-Stadium-III-Patienten über 3 Monate behandelt werden. Für jedes Stadium wird in jedem Fall eine Nachbeobachtung über 5 Jahre empfohlen. In den ersten 3 Jahren alle 3, im 4. und 5. Jahr alle 6 Monate. Das Nachsorgeschema umfasst eine Blutuntersuchung einschließlich der Bestimmung der Tumormarker, eine klinische Untersuchung, je nach Risiko die 1-2x-jährliche Durchführung einer Computertomografie und je nach Befund zumindest alle 3 Jahre eine Koloskopie.
Koloskopische Vorsorgeuntersuchung
Die Vorsorgeuntersuchung wird bei gesunden Menschen ohne Risikofaktoren ab dem Alter von 50 Jahren empfohlen, in Abhängigkeit vom Vorliegen von Risikofaktoren, z.B. familiärer Belastung, auch schon früher. Die Koloskopie (Darmspiegelung) bietet bei regelmäßiger Durchführung die Chance, in >90 Prozent der Fälle einen Tumor im Frühstadium zu entdecken und so rechtzeitig im Zuge der Koloskopie zu entfernen. Die Verfügbarkeit der Koloskopie ist in Österreich zu 100 Prozent gegeben, nichtsdestotrotz ist es wichtig dahingehend die Awareness zu steigern.
Schluss mit dem Zickzack-Kurs: Don’t smoke – das Nichtrauchergesetz muss bleiben.
Facts versus fake news zum Thema Rauchen
Es gibt kaum ein Thema, das in der Bevölkerung so kontrovers betrachtet und diskutiert wird, wie das Thema „Rauchen“ – von den einen verteufelt, von den anderen verharmlost. Fakt ist, dass Rauchen der Gesundheit von Rauchern und Nichtrauchern schadet. Während europaweit Regierungen entsprechende Maßnahmen ergreifen, um Rauchern beim Rauchausstieg zu helfen und Nichtraucher vor dem Passivrauch zu schützen, liefert Österreich seit Jahren einen verantwortungslosen Zickzack-Kurs. Für die Österreichische Krebshilfe war die Ankündigung der neuen Regierung, das bereits 2015 beschlossene Nichtraucherschutzgesetz zu kippen, Anlass, die Petition „Don’t smoke – das Nichtrauchergesetz muss bleiben“ zu starten. Mehr als 440.000 Menschen haben bereits ihre Stimme abgegeben. Leider reicht dieses deutliche Signal nicht, damit die Regierung ihre Entscheidung überdenkt. Die Petition bildet nun den Grundstein für das Volksbegehren der Ärztekammer, das von der Österreichischen Krebshilfe mit aller Kraft unterstützt wird. Weder die Petition noch das Volksbegehren richten sich GEGEN Raucher, sondern bieten der Bevölkerung die Möglichkeit, sich FÜR das Beibehalten des beschlossenen Nichtraucherschutzgesetzes auszusprechen. Der Blick über die Grenzen zeigt, dass sich Nichtraucherschutz-Gesetze – allen voran das generelle Rauchverbot in der Gastronomie – nicht nur positiv auf die Gesundheit der Bevölkerung auswirken, sondern vor allem auch die Zahl der regelmäßig Rauchenden verringern – insbesondere bei den Jugendlichen. Rauchen ist eine Sucht. Deshalb gehen Verteidigungsargumente von rauchenden Menschen sehr oft an der Wahrheit vorbei.
„So gefährlich ist Rauchen nicht, mein Großvater hat geraucht und ist 90 Jahre geworden.“
Nur 22 Prozent der Raucher meinen, dass Rauchen gefährlich ist. Dabei sterben etwa 13.000 Menschen jährlich in Österreich an den Folgen des Tabakrauchs. Jeder zweite Raucher büßt seine Rauchlust mit einer Rauchkrankheit. Bei den Langzeitschäden des Rauchens dominiert die Arterienverkalkung der Hirn-, Herzkranzund Beingefäße mit den Folgen von Schlaganfall, Herzinfarkt oder Raucherbein. Aber auch 15 verschiedene Tumorerkrankungen werden durch Rauchen gefördert. Bei 15 – 40 Prozent der Raucher führt Rauchen zu einer chronischen Entzündung und zum Verlust der kleinsten Atemwege (Lungenbläschen). Die daraus resultierende COPD in Form einer chronischen obstruktiven Bronchitis und Zerstörung der Lunge (Lungenemphysem) bedingen eine fortschreitende Atemeinschränkung. Zahnfleisch- und Speiseröhrenentzündung, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Knochenschwund (Osteoporose) und vermehrte Gerinnselbildung v. a. bei Pilleneinnahme (Beinvenenthrombose, Lungenembolie) stehen ebenfalls in direktem Zusammenhang.
„Ich rauche nur hin und wieder, ich hab es im Griff.“
Auch wenn viele Raucher meinen, sie hätten ihr Rauchverhalten unter Kontrolle – mit jeder gerauchten Zigarette begibt man sich in eine stärkere Abhängigkeit. Die Hälfte aller Raucheinsteiger ist nach sechs Monaten tabakabhängig.
„Ich rauche nur in Gesellschaft.“
40-45 Prozent der Erwachsenen rauchen die erste Zigarette binnen 30 Minuten nach dem Aufstehen. Sie wollen morgens ihren Nikotinspiegel bald erreichen und müssen daher als nikotinsüchtig angesehen werden. Das gibt ein ganz anderes individuelles Bild vom „geselligen Raucher“!
„Ich rauche eh keine Zigaretten, nur hin und wieder eine Shisha oder Wasserpfeife.“
Derzeit boomen E-Produkte (Elektrische Zigaretten, E-Zigarren oder E-Shishas). Sie werden oft als „rauchfreie, gesunde Alternative zur Zigarette“ angeboten. Da scheinbar nur aromatisierter Wasserdampf inhaliert wird, bestünden somit keine Gefahren für „Dampfer“ selbst und auch keine Belästigung/ Beeinträchtigung seines Umfeldes – was so nicht stimmt! Shishas können erstens als Einstieg in die Nikotinabhängigkeit betrachtet werden und sind auch deutlich schädlicher als eine filterlose Zigarette (Wasser kühlt zwar den glosenden Rauch, löst aber die gefährlichen toxischen Schadstoffe nicht aus dem Rauch)
„Auf der Straße gibt es viel mehr Feinstaubbelastung.“
Die Feinstaub- und Schadstoffbelastung liegt in verrauchten Innenräumen oft deutlich über den im Freien erlaubten Werten, in verrauchten Gaststätten 10- bis 20-fach und in Diskotheken bis 80-fach höher als auf der Straße! „Das bisschen Passivrauch bringt niemanden um.“ Eine Zigarette erzeugt mehr Feinstaubpartikel als ein Dieselmotor ohne Filter (Experiment in help-tv, 8.2.2006, ORF). Auch Passivrauch (Second-Hand-Smoke) enthält Tabakfeinstaub. Diese weniger als 10 Mikrometer kleinen Partikel sind deswegen so gefährlich, weil sie tief in die Lunge gelangen. Die Gesundheitsschäden durch Passivrauch betreffen genauso wie bei Rauchern die Atemwege (Asthma, Lungenentzündung, Bronchitis etc.), Krebserkrankungen und Herz- und Kreislauferkrankungen. Das Ziel der Österreichischen Krebshilfe ist es, Raucher beim Rauchausstieg zu unterstützen, Nichtraucher vor Passivrauch zu schützen und vor allem Jugendliche vor der Nikotinabhängigkeit zu bewahren. Ausführliche Informationen dazu gibt die Krebshilfe-Broschüre „Rauchfrei“. Sie ist kostenlos bei der Krebshilfe erhältlich. Zum Weltkrebstag (4.2.) 2018 appelliert die Österreichische Krebshilfe nochmals an die neue Regierung, ihre Entscheidung, das Nichtraucherschutzgesetz zu kippen, zu überdenken.
Aktuelles aus dem Verein Leben mit Krebs
Die Medizin hat gerade im Bereich der Krebsforschung und der Entwicklung neuer Therapien große Fortschritte erzielt. In vielen Fällen – insbesondere durch den Einsatz der neuen Immuntherapie bzw. daraus entwickelten neuen Behandlungsstrategien – wurden die Heilungschancen deutlich verbessert. So entwickeln sich die meisten Tumorformen zunehmend zu einer chronischen Erkrankung, deren Behandlung über viele Jahre hinweg ein Leben bei guter Lebensqualität ermöglicht. Dennoch reagieren die meisten Betroffenen, ihre Angehörigen und Freunde auf die Diagnose Krebs meist mit einem Schock und großer Angst. Aufklärung und Information bieten hier die beste Unterstützung, der Krankheit den Kampf anzusagen und die Therapien mit Hoffnung und Zuversicht zu erdulden. Der Wiener Krebstag bietet am Montag, 12. Februar, heuer nicht im Rathaus, sondern im Hörsaalzentrum des Universitätscampus auf dem Gelände des Alten AKHs die Möglichkeit Informationen über die neuen Entwicklungen zu erhalten, ebenso wie Erfahrungen mit anderen Betroffenen auszutauschen. Namhafte Referenten bieten von 9 bis ca. 14 Uhr ein interessantes Vortragsprogramm, in dem nicht nur neue Ergebnisse zu den unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten bei Krebserkrankungen von Brust, Lunge, Haut, Prostata, Darm und Blut präsentiert, sondern auch begleitende Themen wie Ernährung und Rehabilitation bei Krebs angesprochen werden. Vor Ort stehen darüber hinaus Mitglieder von Selbsthilfegruppen wie beispielsweise Europa Donna Austria, Mamma Mia – Selbsthilfe bei Brustkrebs, Multiples Myelom Selbsthilfe, Plattform Hodenkrebs und Selbsthilfe Prostatakrebs für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Durch das Programm führt Heilwig Pfanzelter. Der Eintritt ist frei.
Weitere Infos sowie detailliertes Programm: https://www.leben-mit-krebs.at
Leben-mit-krebs.at: Online-Plattform für Krebsfortbildung
Alle Vorträge des Infotages, der alljährlich im Rathaus stattfindet, können kostenlos im Internet auf www.leben-mit-krebs.at angeschaut werden. Die qualifizierte Patienten-Fortbildung stellt eine Verbesserung für die Patienten-Compliance und damit auch für die optimale Diagnose und Therapiemöglichkeit dar. Deswegen verordnen Top-Krebsspezialisten nun Patientenfortbildung via Internet! Die Online-Plattform vermittelt seriöse Gesundheitsinformation direkt und ohne „Filter“ von Top-Experten an die Patienten als Unterstützung für ein optimales Arzt-Patienten-Gespräch. Je mehr qualifizierten Überblick der Patient und seine Angehörigen über die diagnostischen und therapeutischen Optionen besitzen, desto besser können die behandelnden Ärzte gemeinsam mit den Patienten die weiteren Schritte planen und umsetzen. Die Plattform des Vereins „Leben mit Krebs“ ist jedoch nicht nur als Patientenfortbildung gedacht, sondern auch als Basis für den Wissenstransfer von der medizinischen Forschung direkt zum behandelnden Arzt. So werden auf www.leben-mit-krebs.at zahlreiche Fachvorträge angeboten, die auch mit DFP-Punkten ausgezeichnet werden. Weitere Infos: https://ww.leben-mit-krebs.at

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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