AT: Netzwerktreffen NÖ – Wenn Pflege netzwerkt…

Hintere Reihe: v.l.n.r.: Reinhard Waldhör (GÖD), Mag. a Maria Schweighofer (FH Wiener Neustadt), Karin Eder MSc BSc (Pflege Professionell), Karin Rosenstingl MBA (NÖ Landeskliniken-Holding), Martin Kräftner (NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft), Mag. Monika Wild MSc (Rotes Kreuz), Mag. Dr. Bettina-Iris Maderner BEd. MA. (IMC FH Krems), Michaela Schaller (ÖGKV LV NÖ), Mag.a Adelheid Schönthaler BSc (IMC FH Krems), Gabriela Goll (Hilfswerk) Vordere Reihe: v.l.n.r.: Markus Golla BScN (Pflege Professionell), Roswitha Wimmer BSc (FH St. Pölten), Birgit Meinhard-Schiebel (IG Pflegende Angehörige) (C) Katrin Schützenauer

Was wäre wenn die meisten Stakeholder der Gesundheits- und Krankenpflege eines Bundeslandes an einem Tisch sitzen würden, um über die Zukunftsoptionen der Pflege zu sprechen? Würden sich wirklich alle „Fraktionen“ überhaupt an einen solchen Tisch setzen? Wie schnell wäre eine solches Beisammensein beendet, da mit Sicherheit jeder mit absolut unterschiedlichen Interessen in diese Runde gehen würde?

JA, EIN SOLCHES TREFFEN IST MÖGLICH!

Letzte Woche kam es an der FH Krems zu einem Netzwerktreffen der besonderen Art. Vertreterinnen und Vertreter der niederösterreichischen Träger (Holding NÖ, Hilfswerk NÖ, Rotes Kreuz), Fachhochschulen (FH Krems, FH St. Pölten, FH. Wiener Neustadt), der GÖD – Gesundheitsgewerkschaft, des ÖGKV Landesvorsitz NÖ, der Patientenanwaltschaft NÖ und der IG Pflegende Angehörige setzten sich zusammen, um über die Herausforderungen des Gesundheitswesens zu sprechen. Die Moderation durfte hierbei Pflege Professionell übernehmen. Viele Themen und Ansätze wurden eingeworfen und andiskutiert, die den Weg für mögliche gemeinsame Aktionen ebnen könnten.

Alle Beteiligten werden auch bei einem zweiten Durchgang an diesem runden Tisch teilnehmen. Für die nächste Runde haben sich bereits weitere Vertreter/innen und Trägerschaften angekündigt. Die Fortsetzung ist für kommenden Herbst geplant.

Wenn die Profis der Pflege sich an einem Runden Tisch zusammensetzen und dazu auch die Interessengemeinschaft pflegender Angehörige einladen, ist das ein wichtiger Schritt. Wer wenn nicht die betroffenen PatientInnen und ihre Angehörigen können am besten für sich selbst eintreten und der Pflege sagen, was für sie so wichtig und hilfreich ist. Im Miteinander liegt die Chance der Pflege. – Birgit Meinhard-Schiebel

Markus Golla
Über Markus Golla 7025 Artikel
Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Lehrer für Gesundheit- und Krankenpflege (Studium Umit/Wien)

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