AT: Mehr Betten für Covid-Patientinnen und -Patienten im Göttlicher Heiland Krankenhaus

Entsprechend des Wiener Stufenplans für Covid-Erkrankte erweitert die Fachklinik der Vinzenz Gruppe ihre Covid-Kapazität auf 45 Normalstationsbetten, acht Intensivbetten sowie zehn Covid-Nachsorgebetten.

Entsprechend des Wiener Stufenplans für Covid-Erkrankte erweitert die Fachklinik der Vinzenz Gruppe ihre Covid-Kapazität auf 45 Normalstationsbetten, acht Intensivbetten sowie zehn Covid-Nachsorgebetten.

Seit September ist das Göttlicher Heiland Krankenhaus aktiv in die Versorgung von Covid-Patientinnen und -Patienten eingebunden. „Seit Beginn betreuen wir die meisten Covid-Patientinnen und Patienten in Wien außerhalb des Wiener Gesundheitsverbunds. Wir erfüllen damit unsere Aufgabe als verlässlicher Partner im Wiener Gesundheitssystem“, betont Mag. David Pötz, MSc, LL.M., Geschäftsführer des Göttlicher Heiland Krankenhauses. Bereits am 28. September startete das Krankenhaus als erstes Ordensspital in Wien mit der Versorgung von Covid-Patientinnen und -Patienten. Binnen kürzester Zeit stellte die Klinik 25 Normalstations­betten sowie vier Intensivbetten bereit.

Bereit den Bedarf zu decken

Das Covid-Team unter Leitung von Prim.a Dr.in Athe Grafinger, MSc, behandelt Patientinnen und Patienten aller Altersgruppen: „Unsere Patientinnen und Patienten kommen per Rettung oder aus anderen Häusern der Vinzenz Gruppe.“ Die Betreuung akut Erkrankter erfolgt auf bis zu zwei Normalstationen, welche für die Betreuung dieser Patientengruppe entsprechend umgerüstet wurden. Zusätzlich bietet das Haus auch Nachsorge für diejenigen, die an Folgen der Erkrankung leiden und eine weitergehende Versorgung benötigen.

Einschränkung im OP-Betrieb

Die nun notwendigen vier zusätzlichen Covid-Intensivbetten wurden natürlich auch bisher schon genutzt und standen nicht leer. Prim. Priv.-Doz. Dr. Christoph Ausch, Ärztlicher Direktor und Primarius der Chirurgie erklärt: „Wir haben uns daher entschlossen, vorerst nur mehr drei von unseren vier OP-Sälen zu nutzen. So schaffen wir die notwendige Kapazität für die Covid-Versorgung.“ Das führt zu einer Reduktion des OP-Betriebs. Von Verschiebungen betroffen sind ausgewählte Patientinnen und Patienten, deren Eingriffe nicht dringend sind, die aber nach dem Eingriff trotzdem voraussichtlich ein Intensivbett brauchen würden. Sie werden in den nächsten Tagen persönlich kontaktiert. Ungehindert finden weiterhin akute und dringende Operationen, kleine Eingriffe in der Tagesklinik, sowie die notwendige onkologische Versorgung statt. Ausch betont: „Unser Ziel ist es, so lange wie möglich auch Nicht-Covid-Patientinnen und -Patienten in unserem Haus zu betreuen. Dies muss allerdings angepasst an die Covid-Fallzahlen stattfinden.“ Der Leiter des Hygieneteams, OA Dr. Andreas Wehrmann stellt fest: „Da wir unsere Covid- und Nicht-Covid-Bereiche räumlich voneinander getrennt haben und weil wir im ganzen Krankenhaus strengste Hygienekonzepte einhalten, können wir auch all unseren Nicht-Covid-Patientinnen und -Patienten höchste Sicherheitsstandards bieten. Es muss also niemand Sorge haben, sich bei uns im Spital mit Covid-19 zu infizieren.“

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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