AT: Massentests – Antigen-Tests vor allem zum Nachweis höherer Viruslast

Antigen-Schnelltest gegenüber PCR-Tests weniger genau © APA (GEORG HOCHMUTH)

Wien (APA) – Antigen-Schnelltests, wie sie im Rahmen der geplanten Massentestungen in Österreich breit angewendeten werden sollen, sind laut Experten vor allem zur Identifikation von Personen geeignet, die zum Testzeitpunkt eine relativ hohe SARS-CoV-2-Viruslast haben. Damit könne man vor allem Menschen aus dem Infektionsgeschehen nehmen, die zwar kaum bis keine Symptome verspüren, aber andere anstecken können.

Klar ist, dass diese Verfahren gegenüber den als Gold-Standard geltenden PCR-Tests weniger genau sind. Das heißt, dass sie nicht jeden Virus-Träger erkennen, bei dem sich die Infektion erst zu entwickeln beginnt, und bei dem die Viruslast in Nase und Rachen noch entsprechend niedrig ist. Gleiches gilt für den mitunter langen Zeitraum, in dem die Infektion abklingt, SARS-CoV-2-Viren aber noch in geringerem Ausmaß als in der infektiösen Phase vorhanden sind. Hier schlagen PCR-Test verlässlicher an.

Bei den nun breit angewendeten Antigen-Schnelltests würden immer wieder auch potenziell infektiöse, zum Test-Zeitpunkt asymptomatische Personen durchrutschen. Daher wären auch in engem zeitlichen Abstand aufeinanderfolgende Testungen von Vorteil, so Experten am Montag bei einem vom Bundeskanzleramt organisierten Hintergrundgespräch.

Den kompletten Artikel finden Sie unter: APA Science

Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Markus Golla
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Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Lehrer für Gesundheit- und Krankenpflege (Studium Umit/Wien)

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