AT: MALTESER Care Ausbildungsoffensive – Arbeitsplätze für Pfleger:innen von morgen

Kooperation mit der Implacement Stiftung des Wiener ArbeitnehmerInnen Fšrderungsfonds, Arbeitsmarktservice Wien und Arbeiter-Samariter-Bund. Ausbildung fŸr Pflegeassistent:innen.

Kooperation mit der Implacement Stiftung des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds, Arbeitsmarktservice Wien und Arbeiter-Samariter-Bund. Ausbildung für Pflegeassistent:innen.

Malteser Care ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung im Pflege- und Betreuungsbereich bewusst und möchte daher einen aktiven Beitrag in der Gestaltung der österreichischen Pflegelandschaft leisten. Die Organisation war daher sehr an einer Kooperation mit der Implacement Stiftung des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) und dem Arbeitsmarktservice Wien (AMS Wien) interessiert. Die Idee dahinter ist, dass interessierte Personen im Alter von Anfang 20 bis Ende 50 für eine Ausbildung im Pflege- und Betreuungsbereich gewonnen werden können, um diesen nach abgeschlossener Ausbildung bei Malteser Care einen Arbeitsplatz in den mobilen Diensten bieten zu können. Nach eingehenden Gesprächen von Malteser Care Geschäftsführer Helmut Lutz und Malteser Care Pflegedienstleiter Esmir Kavazovic mit den zuständigen Projektverantwortlichen von waff und AMS Wien, konnte man sich darauf verständigen, dass auch Malteser Care als Partner der Implacement Stiftung wirksam werden kann.

Ausbildung und Finanzierung

„Vorerst wird mit einem Budget für 8 Interessent:innen begonnen“, erklärt Malteser Care Geschäftsführer Helmut Lutz. „Malteser Care finanziert die Ausbildungskosten vor, später werden diese durch den waff anteilig wieder refinanziert“, so Lutz weiter. Die Lebenserhaltungskosten werden vom Arbeitsmarktservice Wien abgedeckt und Malteser Care zahlt zusätzlich einen kleinen monatlichen Beitrag an die Auszubildenden. Ausbildungsstätten für die theoretische Ausbildung sind das Aus- und Weiterbildungszentrum AWZ Soziales Wien und der Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Wien. „Schon während der Ausbildung werden die Auszubildenden von fachkompetenten Mitarbeiter:innen von Malteser Care begleitet und können im Praktikum erste Erfahrungen sammeln“, erläutert Malteser Care Pflegedienstleiter Esmir Kavazovic. „Die Wochenarbeitszeit beträgt zwischen 20 und 37 Stunden und kann individuell vereinbart werden. Demensprechend wird auch der Dienstplan gestaltet“, so Kavazovic. Nach abgeschlossener Ausbildung können die Absolvent:innen sofort bei Malteser Care beginnen und verpflichten sich, für zumindest ein Jahr bei Malteser Care in der Hauskrankenpflege tätig zu sein.

Pflegeassistent:in bei Malteser Care

Die Ausschreibungen befinden sich auf der Homepage von Malteser Care und sind mit den Ausbildungs- und Jobplattformen des waff und AMS Wien verlinkt. So können Interessent:innen mit unterschiedlichsten Stärken und Berufserfahrungen erreicht und zum Einstieg in den Pflegeberuf motiviert werden. Derzeit wird ausschließlich die Ausbildung zur Pflegeassistenz angeboten, da diese innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden kann und somit sehr zeitnah zwischen Beginn der Ausbildung und erfolgreicher Absolvierung ein Einstieg in den Pflegeberuf möglich ist. Es wurden bereits mit 55 Interessent:innen Gespräche geführt. Davon werden 6 Personen – 2 weibliche und 4 männliche – mit der Ausbildung starten. Wenn alles planmäßig verläuft, können dann im April 2023 die erfolgreichen Absolvent:innen bei Malteser Care in den mobilen Diensten zu arbeiten beginnen. „Wir hoffen sehr, dass wir auf diese Weise viele Menschen für diesen erfüllenden Beruf begeistern können und so einen wertvollen Beitrag zur Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der österreichischen Pflegelandschaft leisten“, meint Malteser Care Geschäftsführer Helmut Lutz abschließend.

Kooperation zwischen Malteser Care, Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds, Arbeitsmarktservice Wien, Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Wien.

Weitere Infos zur Malteser Care Ausbildungsoffensive gibt es auch online unter www.malteser.care/jobs

Autor:in

  • markus

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)