AT: Mag. Karl Schwaiger erhielt goldenes ÖGKV Ehrenzeichen

16. Juli 2020 | News Österreich | 0 Kommentare

Wien (OTS) – Im Rahmen der ÖGKV (Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband) Hauptversammlung mit Wahl des neuen Bundesvorstands am Wochenende, wurde Mag. Karl Schwaiger das goldenen ÖGKV Ehrenzeichen verliehen. Eine Auszeichnung, die in der über 80-jährigen Geschichte des berufspolitischen Verbands erst zum dritten Mal vergeben wurde. Die Geehrten davor waren Eva Kürzl, BSc und Frau Univ.-Prof. Dr. Miriam Hirschfeld.

Mag. Karl Schwaiger ist Pflegedirektor der Landeskliniken Hallein/St. Veit, war langjähriger 1. ÖGKV Vizepräsident, sowie Vorsitzender der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren Österreichs (ANDA) und ist Obmann der Hospizbewegung Salzburg. „Ich empfinde es als eine ganz besondere Ehre und Auszeichnung und bedanke mich herzlich, dass mir seitens meines Berufsverbandes so eine große Anerkennung und Wertschätzung für meine berufspolitische Arbeit ausgesprochen wurde“, sagt Schwaiger. Der gebürtige Pongauer absolvierte nach der Handelsakademie die Krankenpflegeschule in Schwarzach und arbeitete dann fünf Jahre in der Gerontopsychiatrie in St. Veit/Pongau. Danach startete er seine Karriere als Pflegemanager, bildete sich aber nebenberuflich weiter mit Studien an der WU Wien zum akademischen Krankenhausmanager sowie an der Gesundheitsuniversität UMIT in Hall in Tirol zum Pflegewissenschaftler. Schwaiger übernahm nebenberufliche Lehrtätigkeiten unter anderem an der FH Salzburg, der FH Oberösterreich und der Donau-Universität, engagiert sich in der Gemeindepolitik, aktuell in der Funktion als Vizebürgermeister in seiner Heimatgemeinde St. Veit/Pg. und war ehrenamtlich in vielen pflegerelevanten Vereinen tätig.
Er engagiert sich seit über 30 Jahren für die Pflege in Österreich und dem wurde mit der Verleihung des goldenen Ehrenzeichens verdient Rechnung getragen. „Für die Gesundheits- und Krankenpflege in Österreich wünsche ich mir, dass die gesellschaftspolitische und gesundheitspolitische Relevanz des Berufsstandes seitens der politischen Entscheidungsträger noch mehr wahrgenommen wird. Der Berufsverband muss in alle politischen Entscheidungen betreffend des Berufsstands mit seiner Expertise eingebunden werden, damit die positive Entwicklung und die Übernahme von weiteren wichtigen Aufgaben durch die Pflege im Gesundheits- und Sozialbereich vorangetrieben werden kann“, sagt Schwaiger.

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)