AT: Luftverschmutzung steigert Sterberisiko bei Covid-19

Luftverschmutzung ist wichtiger Co-Faktor, der Mortalitätsrisiko erhöht © APA (dpa)

Luftverschmutzung steigert laut aktuellen Forschungen das Sterberisiko bei Covid-19. Das zeigt eine Analyse des Coronavirus im Jahr 2003 (SARS-CoV-1) und vorläufige Untersuchungen für SARS-CoV-2, berichteten Wissenschafter aus Mainz im Fachblatt Cardiovascular Research. Sie schätzen, dass Luftverschmutzung bisher rund 15 Prozent zur weltweiten Covid-19-Sterblichkeit beitrug. In Mitteleuropa liegt der Wert mit 25 Prozent höher, in Österreich sind es 26 Prozent.

„Wir haben den Anteil der Covid-19-Mortalität geschätzt, der auf die langfristige Exposition mit Feinstaub in der Umgebung zurückzuführen ist“, erläuterten die Forscher der Johannes Gutenberg-Universität und vom Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz. Die Belastung der Umwelt mit Feinstaub in Form von PM2,5 (Partikel kleiner als 2,5 Mikrometer) wurde anhand von Satellitendaten charakterisiert und die Werte zur Sterblichkeit anschließend mit einem atmosphärischen Chemiemodell berechnet.

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Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • markus

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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