AT: LR Teschl-Hofmeister: Klares Bekenntnis zum NÖ Hospizwesen

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Kinderhospizenquete in Mödling: Niederösterreich bietet flächendeckende Hospiz- und Palliativversorgung

St. Pölten (OTS/NLK) – Auf Einladung des Hospiz Landesverbandes NÖ eröffnete Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister gestern, Mittwoch, die Kinderhospizenquete in Mödling. Gemeinsam mit der Verbandsvorsitzenden Brigitte Riss und Bürgermeister Hans Stefan Hintner legte sie ein klares Bekenntnis zum Hospizwesen ab. Im Rahmen der Enquete teilten Expertinnen und Experten ihre Erfahrungen mit Kindern im sonderpädagogischen Bereich, sie erörterten unterschiedliche Herausforderungen des im Bereich Kinderhospiz tätigen Personals und auch die Bedeutung des Geschichtenerzählens.

„Wer im Hospizwesen arbeitet hat meinen größten Respekt. Diese Aufgabe erfordert Erfahrung, Einfühlungsvermögen und Herzenswärme. Speziell bei der Begleitung von Kindern in ihren letzten Tagen und Wochen, ist das extrem herausfordernd“, so Landesrätin Teschl-Hofmeister. Sie würdigte die erfolgreiche Arbeit des Landesverbandes Hospiz NÖ. Zur Versorgungssituation in Niederösterreich stellte sie klar: „Niederösterreich ist in der Hospiz- und Palliativversorgung vorbildlich aufgestellt. In jeder Region gibt es Betten für Schwerstpflege und ein stationäres Hospiz. Das stellt sicher, dass die sozialen Kontakte aufrecht bleiben.“

Konkret bietet Niederösterreich sechs Palliativstationen mit insgesamt 42 Betten und zusätzlich vier Kinderpalliativbetten, sieben stationäre Hospize mit 78 Betten, ein Tageshospiz mit zwei Plätzen, 23 mobile Palliativteams und 32 mobile Hospizteams. Die Niederösterreichischen Pflege- und Betreuungszentren in Melk, Mistelbach, Mödling Tulln und Wiener Neustadt haben sich auf die Hospiz- und Schwerstpflege spezialisiert – hier gibt es jeweils ein stationäres Hospiz. Das Land Niederösterreich unterstützt neuartige Wohn- und Pflegekonzepte wie das Hilde Umdasch Haus, das seit 2015 in Amstetten der Malteser Kinderhilfe betrieben wird. Zehn Kinder und Jugendliche werden hier wegen ihrer lebensverkürzenden Diagnose und ihres hoch komplexen Pflegebedarfs betreut.

Autor:in

  • markus

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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