AT: Lachgas könnte bei Posttraumatischen Belastungsstörungen helfen

13. Juli 2020 | News Österreich | 0 Kommentare

Wien/Chicago (APA) – Lachgas könnte bei Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) helfen. Das zeigt eine im „Journal of Clinical Psychiatry“ veröffentlichte Pilotstudie des österreichischen Anästhesisten Peter Nagele von der University of Chicago an US-Kriegsveteranen. „Die Studie ist zwar klein, aber sie zeigt, dass der Einsatz von Lachgas zur raschen Linderung von PTBS-Symptomen vielversprechend ist“, so Nagele.

Nagele ist Vorstand der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin der Universität Chicago (USA) und erforscht seit Jahren die Auswirkungen von Distickstoffmonoxid, besser bekannt unter dem Namen Lachgas oder Stickoxydul. So hat er etwa die antidepressive Wirkung von Lachgas nachgewiesen. Er zeigte in einer Studie, dass bei zwei Drittel der Patienten mit therapieresistenter Depression nach der Behandlung mit Lachgas eine Besserung der Symptome eintrat.

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Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)