AT: Kongress Basale Stimulation® in Graz

Begegnung und Austausch auf internationaler Ebene

Foto: @GGZ

Zahlreiche TeilnehmerInnen folgten der Einladung zum internationalen und interdisziplinären Kongresses Basale Stimulation® in Graz. Unter dem Titel „Leben ist Lernen – Förderangebote von der Wiege bis zum Abschied“ wurde mit einem vielseitigen Programm gezeigt, dass das Konzept in allen Lebensphasen Unterstützung bieten kann. In diesem Rahmen wurde dem Leitungsteam des Zertifikatslehrgangs Praxisbegleiter*in Basale Stimulation nach Prof. Dr. Fröhlich® in Graz ein besonderer Wanderpokal überreicht.

Die Veranstaltung bot die lang ersehnte Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch und wartete mit einem vielseitigen Programm auf. In zahlreichen Vorträgen und verschiedensten Workshops wurden von nationalen und internationalen, wie auch interdisziplinäre Referent*innen aus der Pflege, Pädagogik und Therapie folgende Fragen thematisiert und bearbeitet:

  • Welche basalen Unterstützungsangebote brauchen wahrnehmungsbeeinträchtige Menschen?
  • Wie können Pflegende / Betreuende und deren Angehörige begleitet werden?
  • Welche Rahmenbedingungen sind notwendig, damit dieses Konzept nachhaltig umgesetzt werden kann und damit auch alltagstauglich ist

Beispielhaft seien hier der beeindruckende Bericht einer Langzeitintensivpatientin zum Thema „Aufmerksamkeit und Kommunikation in der Pflege“ sowie ein Vortrag mit dem Titel „Basal-stimulierende Angebote bei Menschen mit Querschnittlähmung“ genannt.

Wanderpokal ergeht an das Team in Graz

Im Rahmen des internationalen und interdisziplinären Kongresses Basale Stimulation® in Graz wurde dem Leitungsteam des Zertifikatslehrganges Praxisbegleiter*in Basale Stimulation, Michaela Löschnigg-Tausz, Silvia Maier und Sabine Namor-Ranegger, als Wertschätzung Ihrer Arbeit, Verbreitung wie auch Implementierung des Konzeptes ein Wanderpokal überreicht.

Der Wanderpokal wurde von Prof. Dr. Andreas Fröhlich, Begründer des Konzeptes der Basalen Stimulation®, selbst erschaffen und kreiert. Dieser wurde als Identitätsfindung für den internationalen Förderverein vor 20 Jahren entworfen, tourte bis dato quer durch Europa und verbleibt nun an der Weiterbildungsstätte der GGZ in Graz. Die Kugel soll auf die Menschen hinweisen, um die wir uns kümmern. Sie ist nicht perfekt, sondern weißt Risse auf, was aber ihrer Gestalt und Schönheit nicht schadet. Sie wird gestützt von drei Stäben. Die Stützen sind nicht perfekt, denn weder Pflege kann perfekt sein, noch Therapie und auch nicht die Pädagogik. Aber zusammen tragen sie diese Kugel zuverlässig.

Als langjährige wertschätzende Unterstützer des Konzeptes reichte das Leitungsteam diesen Wanderpokal an die GGZ, vertreten durch Geschäftsführer Gerd Hartinger, Pflegedienstleiterin Waltraud Haas-Wippel und Pflegedienstleiter Hartmann Jörg Hohensinner, weiter.

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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