AT: Komplexitätsforscher: Lockdown „schlägt gut an“

Thurner: "Nicht sinnvoll, sämtliche Maßnahmen zurückzunehmen" © APA

Wien (APA) – Trotz noch immer relativ hoher täglicher Covid-19-Neuinfektionszahlen „schlägt der Lockdown gut an“, so der Komplexitätsforscher Stefan Thurner vom Complexity Science Hub (CSH) Vienna. Man sehe die Wirkungen des „soften“ und des „harten“ Herunterfahrens des Landes. Dass die Zahlen nicht schneller sinken – am 30. November kamen knapp 3.000 Neuinfektionen dazu -, sei „nicht ungewöhnlich“, so der Wissenschafter vor Journalisten in Wien.

Nehme man an, dass mit dem geplanten Ende des aktuellen Lockdowns alle gesetzten Maßnahmen zur Eindämmung aufgegeben würden, „muss man zur Zeit davon ausgehen, dass man wieder stark wachsende Fallzahlen haben wird“, sagte Thurner bei einem vom Bundeskanzleramt organisierten Hintergrundgespräch. Die Zeitenspannen, in denen sich die Zahlen verdoppeln, wären dann voraussichtlich relativ kurz, was schnell wieder „sehr hohe Zahlen bedeuten würde. Es wäre also sicher nicht sinnvoll, sämtliche Maßnahmen zurückzunehmen“.

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Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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