AT: Keine faire Entlohnung im Gesundheitswesen – Unterschiedliche Löhne für gleiche Arbeit

26. April 2018 | News Österreich | 0 Kommentare

Roundtable-Gespräch zur großen Divergenz bei den Kollektivverträgen: Berufsverbände fordern Beseitigung der Ungleichbehandlungen

Wien (OTS) – Mehr als 160.000 Personen sind im Gesundheitswesen – im Pflege- und therapeutischen Bereich – beschäftigt. Diese ArbeitnehmerInnen werden, je nach Beschäftigungsverhältnis, in einer Einrichtung oder Institution von den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes, der Gemeindebediensteten, der Privatangestellten oder der Gewerkschaft vida vertreten.
Unterschiedlichste Kollektivverträge und deren Anwendung haben inzwischen dazu geführt, dass monatliche Bruttolohnunterschiede von 1.000 Euro für ein und dieselbe Tätigkeit keine Seltenheit mehr sind.

Um eine dringende Beseitigung dieser Ungleichbehandlungen im Gesundheitsbereich zu erwirken, haben die Berufsverbände der betroffenen Berufsgruppen, ÖBVP – Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie, BÖP – Berufsverband Österreichischer PsychologInnen, MTD-Austria – Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste sowie ÖGKV – Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband, am 2. Mai 2018 zu einem Roundtable-Gespräch geladen. Zugesagt haben Vertreter der Arbeiterkammer, der Gewerkschaft GPA-djp sowie des ÖGB (Österreichischer Gewerkschaftsbund).
Dr. Norbert Schnedl, Vorsitzender der GÖD (Gewerkschaft öffentlicher Dienst), Christian Meidlinger, Vorsitzender von younion und Roman Hebenstreit, Vorsitzender von vida sind unserer Einladung nicht gefolgt.

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)