AT: Jährlich 18 Millionen Euro mehr für Palliativ- und Hospizbetreuung

(C) Photographee

Teschl-Hofmeister/Königsberger-Ludwig: Finanziert wird mittels Drittellösung

St. Pölten (OTS/NLK) – Die NÖ Landesregierung hat in ihrer heutigen Sitzung die Zustimmung zum Verwaltungsübereinkommen zur Erweiterung der Angebote der Hospiz- und Palliativbetreuung in den Jahren 2018 bis 2021 beschlossen. Im Pflegefondgesetz ist verankert, dass für die Erweiterung der Angebote der Hospiz- und Palliativbetreuung für die neue Finanzausgleichsperiode jährlich zusätzlich 18 Millionen Euro österreichweit vorgesehen sind. „Für die Auszahlung der Mittel ist eine Bestätigung der Akzeptanz dieser Vereinbarung durch das Land erforderlich. Diese haben wir mit unserem Beschluss bestätigt“, erklären die Regierungsmitglieder Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig.

Verwenden wird man den Zweckzuschuss zur Erweiterung der Hospiz- und Palliativbetreuung sowie zur „Schaffung fundierter Datengrundlagen als Basis für nachhaltige Planung und Weiterentwicklung der Angebote.“ Finanziert wird der Zuschuss durch Bund, Länder und Sozialversicherungen, da man sich in der gemeinsam getroffenen 15-a Vereinbarung dazu bekennt, dass der Ausbau einer österreichweit gleichwertigen, flächendeckenden abgestuften Versorgung im Palliativ-und Hospizbereich in Abstimmung zu erfolgen hat. „Finanziert wird mittels Drittellösung. Ein Drittel der Bund, ein Drittel die Länder und ein Drittel die Sozialversicherungen. So können jährlich 18 Millionen Euro mehr österreichweit zur Verfügung gestellt werden“, erklären Teschl-Hofmeister und Königsberger-Ludwig.

Schon jetzt sei Niederösterreich Vorreiter in der Hospiz- und Palliativversorgung und man möchte auch weiterhin Vorbild bleiben:
„Im Bereich der NÖ Pflege- und Betreuungszentren stehen insgesamt 139 Hospiz- und Intensivpflegeplätze zur Verfügung. Damit ist Niederösterreich in der Hospiz- und Palliativversorgung vorbildlich aufgestellt, diesen Standard möchten wir halten und wenn möglich weiter ausbauen“, so Teschl-Hofmeister und Königsberger-Ludwig.

Markus Golla
Über Markus Golla 4934 Artikel
Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Studiengangsleitung (FH) und Vortragender im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege, Kommunikation & Projektmanagement, Pflegewissenschaft BScN (Absolvent UMIT/Wien), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Masterstudent Pflegewissenschaft (UMIT/Hall)

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen