AT: Ischgl als Covid-„Ground Zero“

3. Oktober 2020 | Covid19, News Österreich | 0 Kommentare

Wien/Ischgl/Brüssel (APA) – Ischgl mit täglichen Apres-Ski-Gästen auch aus vielen anderen Tiroler Orten und pro Tag rund 20.000 übernachtenden Urlaubern war Anfang dieses Jahres der „Ground Zero“ für die SARS-CoV-2-Pandemie in Europa. Gleichzeitig ist die Seuche aber auch zu einer Erfolgsstory der Wissenschaft geworden. Die EU sollte in Zukunft direkte Kompetenzen bei der Bekämpfung von Epidemien bekommen, erklärten Fachleute bei einer Online-Diskussion der EU-Fraktion Renew Europe.

„Die WHO (Weltgesundheitsorganisation; Anm.) hat versagt. Sie lehnte es zunächst ab, den Fall einer Pandemie auszurufen. ECDC (Europäisches Zentrum für Krankheitskontrolle; Anm.) und die EU leisteten gute Arbeit“, sagte Franz Allerberger (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit – AGES). Die WHO hätte auch viel zu spät SARS-CoV-2 als Erreger deklariert, der von Mensch zu Mensch übertragen werde. Was in Europa fehle: Im Gegensatz zu den via Nahrungsmittel übertragbaren Erkrankungen besitze die EU keine Kompetenzen bei der Bekämpfung von Epidemien.

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Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)