AT: Internationale Salzburger Hernientage von 25. – 26. Oktober 2018

Die Zukunft bringt maßgeschneiderte Operationstechniken in der Chirurgie der Leisten- und Bauchwandbrüche

(C) FSP

Wien (OTS) – Jährlich müssen sich mehr als 25.000 PatientInnen in Österreich wegen Bauchwand- und Leistenbrüchen operieren lassen. Es handelt sich somit um die häufigsten Eingriffe im chirurgischen Alltag. In letzter Zeit hat sich die Hernienchirurgie, nicht zuletzt aufgrund der Vielzahl der Techniken und den Anspruch an ein individualisiertes Vorgehen, zu einem eigenständigen Gebiet innerhalb der Allgemein- und Viszeralchirurgie entwickelt.

Vergangenes Wochenende drehte sich bei den Salzburger Hernientagen alles um die Guidelines und um die Endoskopische extraperitoneale Netzversorgung komplexer Bauchwandhernien und den aktuellen Trend neuer minimal invasiver Techniken in der Hernienchirurgie. Unter dem Tagungspräsidenten Univ.-Prof. Dr. René H. Fortelny, amtierender Präsident der österreichischen Herniengesellschaft, fanden die Salzburger Hernientage zum 5. Mal statt.

Die mit rund 300 internationalen ChirurgInnen besuchte, zweitägige Fachkonferenz bot ihrem Publikum ein umfangreiches Programm. Als einer der führenden Spezialisten auf dem Gebiet der Hernienchirurgie leitete Primar des Franziskus Spitals, Doz. Dr. Herwig Pokorny, die Sitzung zum viel beachteten Thema Tailoring – how you would do it? Mit dem Fokus auf „maßgeschneiderte Chirurgie – Welches Verfahren für welche Hernienart“, wurden innovative Verfahren vorgetragen und diskutiert.

Das Franziskus Spital Margareten ist als fixe Anlaufstelle für PatientInnen mit Bauchwand- und Leistenbrüchen etabliert. Diese Tatsache wird mit dem Siegel der „Qualitätsgesicherten Hernienchirurgie der Deutschen Herniengesellschaft“ (DHG) unterstrichen. „Meine Ziele sind, die Hernienchirurgie im Franziskus Spital gemeinsam mit meinem Team auszubauen, die neuen Qualitätsansprüche umzusetzen und zu einem Kompetenzzentrum in Wien zu werden“, definiert Primar Doz. Dr. Herwig Pokorny seine Schwerpunktsetzung.

Über das Franziskus Spital

Das Franziskus Spital entstammt der Fusion des Krankenhauses St. Elisabeth, Wien Landstraße, mit dem Hartmannspital, Wien Margareten. Schwerpunkte sind die synchrone Behandlung von Herz und Lunge, eine spezialisierte Chirurgie und Gastroenterologie, Schmerz- und Intensivmedizin sowie Diabetes und Remobilisation.

Markus Golla
Über Markus Golla 6834 Artikel
Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Lehrer für Gesundheit- und Krankenpflege (Studium Umit/Wien)

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