AT: Internationale Aufmerksamkeit für das Telemedizin-Projekt des Elisabethinen-Krankenhauses

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Kürzlich diskutierten MedizinerInnen aus 100 Ländern beim Kongress der European Geriatric Medicine Society (EuGMS) virtuell und vor Ort in Athen über die relevanten Entwicklungen in der Geriatrie. Das Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt beteiligte sich mit Geriater Oberarzt Dr. Walter Müller, MSc und der Präsentation des EU-Projekts „HealthNet“, aktiv am Kongress in Athen. Im Rahmen des EU-Projekts „HealthNet“ hat das Elisabethinen-Krankenhaus als erstes Krankenhaus in Österreich 2019 damit gestartet, in der Wundversorgung Telemedizin als innovative Versorgungsmöglichkeit anzuwenden und damit Erfahrung zu sammeln.

OA Dr. Walter Müller, MSc, Leiter des Departments für Akutgeriatrie und Remobilisation am Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt, folgte der Einladung nach Athen zum European Geriatric Medicine Society-Kongress (EuGMS) und präsentierte das innovative „HealthNet“-Projekt den internationalen KollegInnen. Mit einem Poster stellte OA Dr. Müller, MSc das einzigartige EU-Projekt vor. Die interessierten hochkarätigen AltersmedizinerInnen zeigten sich beeindruckt von den Erkenntnissen des Elisabethinen-Krankenhauses. Das Poster ist in Zusammenarbeit mit Univ.Prof. Dr. Herbert Janig von der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, der das „HealthNet“-Projekt wissenschaftlich begleitet, und dem niedergelassenen Arzt Dr. Dieter Michael Schmidt entstanden. Der EuGMS-Kongress mit über 600 TeilnehmerInnen in Athen und über 2.000 Online-TeilnehmerInnen stieß auch international auf große Resonanz und stand in diesem Jahr unter dem Motto „Growing old in better health. Building synergies across Europe“.

Digital vernetzte, interdisziplinäre Patientenversorgung Im Rahmen des Projekts „HEalthNet“ konnten ausgewählte PatientInnen mit chronischen Wunden, die bisher vor Ort im Elisabethinen-Krankenhaus versorgt wurden, in den eigenen vier Wänden zu Hause betreut werden. Möglich gemacht wurde dies durch die Einbindung von medizinischen IKT-Lösungen, also neuester Informations- und Kommunikationstechnologien. Dazu wurden die Patienten vom Hausarzt, gemeinsam mit der in Wundmanagement ausgebildeten Hauskrankenhilfe zu Hause besucht. Mit einem IPAD angefertigte Bilder von den Wunden der PatientInnen, wurden über sichere Internetkanäle direkt zum/zur behandelnden ÄrztIn ins Krankenhaus geschickt. Der/die WundexpertIn im Krankenhaus überlegten dann gemeinsam mit dem beim Patienten anwesenden Team, wie das weitere Wundmanagement erfolgen soll. Bei einer von Univ. Prof. Dr. Herbert Janig durchgeführten wissenschaftlichen Evaluierung konnten dabei deutliche Vorteile für die zu Hause behandelten PatientInnen erhoben werden, zusätzlich ergaben sich daraus signifikante Kosteneinsparungen.

OA Dr. Walter Müller, MSc, Leiter des Departments für Akutgeriatrie und Remobilisation am Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt, folgte der Einladung nach Athen zum European Geriatric Medicine Society-Kongress (EuGMS) und präsentierte das innovative „HealthNet“-Projekt den internationalen KollegInnen. Mit einem Poster stellte OA Dr. Müller, MSc das einzigartige EU-Projekt vor. Die interessierten hochkarätigen AltersmedizinerInnen zeigten sich beeindruckt von den Erkenntnissen des Elisabethinen-Krankenhauses. Das Poster ist in Zusammenarbeit mit Univ.Prof. Dr. Herbert Janig von der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, der das „HealthNet“-Projekt wissenschaftlich begleitet, und dem niedergelassenen Arzt Dr. Dieter Michael Schmidt entstanden. Der EuGMS-Kongress mit über 600 TeilnehmerInnen in Athen und über 2.000 Online-TeilnehmerInnen stieß auch international auf große Resonanz und stand in diesem Jahr unter dem Motto „Growing old in better health. Building synergies across Europe“.

Digital vernetzte, interdisziplinäre Patientenversorgung Im Rahmen des Projekts „HEalthNet“ konnten ausgewählte PatientInnen mit chronischen Wunden, die bisher vor Ort im Elisabethinen-Krankenhaus versorgt wurden, in den eigenen vier Wänden zu Hause betreut werden. Möglich gemacht wurde dies durch die Einbindung von medizinischen IKT-Lösungen, also neuester Informations- und Kommunikationstechnologien. Dazu wurden die Patienten vom Hausarzt, gemeinsam mit der in Wundmanagement ausgebildeten Hauskrankenhilfe zu Hause besucht.

Mit einem IPAD angefertigte Bilder von den Wunden der PatientInnen, wurden über sichere Internetkanäle direkt zum/zur behandelnden ÄrztIn ins Krankenhaus geschickt. Der/die WundexpertIn im Krankenhaus überlegten dann gemeinsam mit dem beim Patienten anwesenden Team, wie das weitere Wundmanagement erfolgen soll. Bei einer von Univ. Prof. Dr. Herbert Janig durchgeführten wissenschaftlichen Evaluierung konnten dabei deutliche Vorteile für die zu Hause behandelten PatientInnen erhoben werden, zusätzlich ergaben sich daraus signifikante Kosteneinsparungen.

Digitalisierungsschub
Oberarzt Dr. Walter Müller, MSc, Leiter des Departments für Akutgeriatrie und Remobilisation am Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt zieht eine positive Kongressbilanz und betrachtet die Einladung zur Projekt–Präsentation als Auszeichnung für die geriatrische Arbeit am Ordenskrankenhaus. „Die Nachfrage und das Interesse am „HealthNet“-Projekt am/an der PatientIn zeigt deutlich, wie viel Interesse man der telemedizischen Patientenversorgung mittlerweile entgegenbringt.“ Die COVID-19-Pandemie verhalf der Telemedizin zu einem Popularitätsschub „denn durch die telemedizinische Wundversorgung lassen sich Transporte von schwer pflegebedürftigen Menschen und vulnerablen PatientInnen vermeiden.“ Das EU-Projekt „Health Net“ gilt als Vorzeigebeispiel eines länderübergreifenden Erfahrungsaustauschs und fand in Kooperation mit der Region Veneto und der Local Health Authority in Triest statt.

Die Entwicklung moderner Medizin unter Ausnützung der digitalen Möglichkeiten sei, so Müller, MSc. Schritt für Schritt in die konkrete Patientenbehandlung zu integrieren. Es gab bereits erste Gespräche mit dem Gesundheitsfond, bzw. der Österreichischen Gesundheitskasse, betreffend der weiteren Finanzierung der telemedizinisch unterstützten Wundversorgung.

A. ö. Krankenhaus der Elisabethinen in Klagenfurt am Wörthersee

Das A. ö. Krankenhaus der Elisabethinen ist ein christlich geführtes Spital mit einer über 300-jährigen Tradition. Als allgemeines öffentliches Krankenhaus können alle PatientInnen die Leistungen des Hauses in Anspruch nehmen. Das Elisabethinen-Krankenhaus in Klagenfurt ist immerwährend bestrebt, Medizin am Puls der Zeit und christliche Nähe harmonisch in Einklang zu bringen. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Team sind wir bemüht, dass „Genesung und Besserung aus guten Händen“ im Mittelpunkt des täglichen Handelns stehen. Heute arbeiten im Elisabethinen-Krankenhaus 385 Mitarbeiter, die jährlich rund 7.500 PatientInnen stationär und rund 30.000 PatientInnen ambulant betreuen. Die medizinischen Schwerpunkte des Krankenhauses liegen im Bereich der Orthopädie und Traumatologie, Chirurgie, Inneren Medizin mit Rheumatologie und angeschlossenem Department für Akutgeriatrie und Remobilisation. Ein besonderer Schwerpunkt ist die chirurgisch und orthopädische „Tagesklinik Sankt Elisabeth“, die von den PatientInnen sehr gut angenommen wird. Das Zentrum für den Bewegungsapparat. Dieses interdisziplinäre Kompetenzzentrum bietet eine hervorragende Rundumbetreuung von Diagnostik und Therapie bei Erkrankung des Bewegungsapparates bis hin zur Prävention von rheumatischen Erkrankungen.

Autor:in

  • markus

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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