AT: Interessenvertretung der Menschen mit Behinderung in Wien bereit für neue Periode

(C) M.Dörr & M.Frommherz

Die IVMB hat sich für die kommenden Aufgaben neu aufgestellt. Die Lebenshilfe Österreich begrüßt diesen Schritt als wichtige Ergänzung ihrer Interessenpolitik.

Die Interessenvertretung der Menschen mit Behinderung in Wien (IVMB) ist ein gesetzlich legitimiertes Gremium aus Expertinnen und Experten, das seit 1986 die Wiener Landesregierung in allen Angelegenheiten berät, die Menschen mit Behinderung betreffen. Nach der Wiener Gemeinderatswahl im Oktober 2020 musste das Gremium für die aktuelle Legislaturperiode neu nominiert werden. Nach einigen Verzögerungen, bedingt durch Corona und durch das tragische Ableben des bisherigen IVMB-Vorsitzenden Herbert Pichler, war es diese Woche soweit: das Gremium einigte sich auf die 15 Mitglieder und 15 Ersatzmitglieder, die bis zur nächsten Gemeinderatswahl (spätestens 2025) die Interessen der Menschen mit Behinderung in Wien vertreten sollen.

Der stellvertretende Vorsitzende Bernhard Schmid, Vize-Präsident der Lebenshilfe Österreich und Generalsekretär der Lebenshilfe Wien, dazu: „Ich bin glücklich, dass wir eine gut ausgewogene Zusammenstellung finden konnten! Es sind ausgewiesene Expertinnen und Experten in eigener Sache dabei, die für Menschen mit intellektuellen, psychischen, körperlichen und Sinnesbeeinträchtigungen sprechen. Wir haben einen gleichmäßigen Anteil an Frauen und Männern. Und gleich acht neue Mitglieder bringen frischen Schwung in die langjährig bewährte Stammgruppe.“

Im Juni erwartet die IVMB die offizielle Bestellung durch die Wiener Landesregierung. Der erfahrene, langjährig Vorsitz-erprobte und nun frisch gewählte neue Vorsitzende Klaus Widl: „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir nun gestärkt in die weitere Interessenarbeit gehen können. Themen gibt es über umfassende Barrierefreiheit, selbstbestimmte Arbeits- und Wohnformen, Unterstützung für individuelle Freizeitgestaltung, persönliche Assistenz bis zur Mitbestimmung in allen Lebensbereichen mehr als genug!“

Die Lebenshilfe Österreich freut sich sehr über die zukünftige Zusammenarbeit mit dem Gremium, und diese essentiellen Themen gemeinsam voranzutreiben.

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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