AT: Insulin einmal wöchentlich bei Typ 2-Diabetes – Pumpen für Kinder

Fünf bis zehn Prozent der Zuckerkranken sind von Typ 1-Diabetes betroffen © APA (AFP)

Wien/Dallas (Texas) (APA) – Weltweit leiden 460 Millionen Menschen an Diabetes. Jede Möglichkeit, die Blutzuckereinstellung zu verbessern bzw. die Therapie leichter zu machen, wirkt sich positiv aus. Zwei neue Strategien haben sich aktuell in klinischen Studien bewährt: Ein Extrem-Langzeit-Insulin für Typ 2-Diabetiker, das nur einmal pro Woche injiziert werden muss und Insulinpumpen bei Kindern und Jugendlichen mit Typ 1-Diabetes, wie eine Studie unter Beteiligung von MedUni-Wien-Wissenschaftern zeigt.

Nur fünf bis zehn Prozent der Zuckerkranken sind von Typ 1-Diabetes betroffen. Weil die Krankheit mit sehr schnellem absoluten Insulinmangel zumeist bereits in der Kindheit ausbricht, ist bei den Betroffenen eine Kontrolle von Blutzucker und Parametern wie Blutdruck und Fettstoffwechsel (Cholesterinwerte) langfristig besonders wichtig.

In einer mit 27. November in der Spezialpublikation für Kinder- und Jugendgesundheit des „Lancet“ erschienenen Studie haben Wissenschafter aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg die Daten aus der Diabetes-Patienten-Verlaufsdokumentation (DPV) von 501 Diabetes-Zentren analysiert. Dabei ging es mit den Informationen von 8.332 Patienten darum, ob eine schnelle Insulinpumpen-Therapie binnen sechs Monaten nach Diagnose des Typ 1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen zwischen sechs Monaten und 15 Jahren oder eine spätere Insulinpumpen-Therapie besser ist.

Den kompletten Artikel finden Sie unter: APA Science

Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Markus Golla
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Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Lehrer für Gesundheit- und Krankenpflege (Studium Umit/Wien)

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