AT: IDS Austria unterstützt Inkontinenz-Aufklärung

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Etwa eine Million Österreicher leidet an einer Blasen- oder Darmschwäche, einem der großen Tabuthemen unserer Gesellschaft. Die Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ) engagiert sich seit 30 Jahren in der Fortbildung von Fachkräften sowie in der Information und Beratung betroffener Menschen. Der weltweit agierende Anbieter für Gesundheitsaufklärung IDS Austria unterstützte die Gesellschaft im Rahmen der heurigen Welt-Kontinenz-Woche und bespielte österreichweit mehr als 100 Screens in gynäkologischen Wartezimmern. Mehrere 10.000 Frauen konnten so zusätzlich erreicht werden.

In Österreich leidet mindestens eine Million Menschen darunter, ihre Blase oder ihren Darm nicht kontrollieren zu können. „Die Dunkelziffer ist vermutlich noch höher, da viele Betroffene ihr Kontinenzproblem aus Scham nicht ansprechen“, sagt OÄ Dr. Michaela Lechner, Präsidentin der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ). „Wir wollen betroffene Menschen daher möglichst niederschwellig erreichen und sie über die vielfältigen Möglichkeiten in der Behandlung und Versorgung informieren. Gleichzeitig hofft die MKÖ, dass durch dieses „Aufmerksam machen“ Frauen das Thema Inkontinenz gegenüber dem Gynäkologen eher ansprechen.“

IDS Austria hat dies zum Anlass genommen, das Engagement der Gesellschaft zu unterstützen. In mehr als 100 gynäkologischen Wartezimmern wurden die Online-Vorträge, die täglich im Rahmen der heurigen Welt-Kontinenz-Woche im MKÖ-YouTube-Kanal live gingen, durch digitale Poster angekündigt. „Das Wartezimmer ist der ideale Ort, sich über so schambesetzte Themen wie Inkontinenz zu informieren. Wir haben unterschiedliche Lösungen, dort Botschaften zu platzieren“, so Lars Tursky, Geschäftsführer von IDS Austria. „Unsere neuen digitalen Poster sind mit einem Händedesinfektions-Spender verbunden und damit einzigartig in Österreich. Durch die Interaktion mit dem Gerät kommen die Patienten gar nicht an der Information vorbei.“ In der Inkontinenz-Aktionswoche haben sich mehrere 10.000 wartende Frauen allein durch diese Werbefläche mit dem Thema auseinandergesetzt.

Lechner: „Wir freuen uns sehr über die großzügige Unterstützung, mit der wir spürbar mehr Menschen erreichen konnten!“

Über IDS Austria

IDS Austria gibt es seit 20 Jahren und wurde 2001 als Tochtergesellschaft der holländischen IDS International gegründet, einem weltweit agierenden, führenden Anbieter für Gesundheitsaufklärung. Zum IDS-Netzwerk gehören Unternehmen in Deutschland, Tschechien, Frankreich, England oder Kanada. Mehr unter www.ids-media.at

Über die MKÖ

Begonnen hat die systematische Inkontinenzhilfe 1990 in Linz, als sich ein kleiner Kreis von Ärzten, diplomierten Gesundheits- und Krankenschwestern und Physiotherapeuten zusammenschloss. Seit Bestehen ist es das Ziel der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ), Maßnahmen zur Prävention, Diagnostik und Behandlung der Inkontinenz sowie Forschung, Lehre und Praxis zu fördern. Dazu gehören die spezielle Schulung des medizinischen Fachpersonals ebenso wie die gezielte Öffentlichkeitsarbeit zur Information und Beratung von Betroffenen und ihren Angehörigen. Die wissenschaftliche Fachgesellschaft ist zentrale Anlaufstelle auch für Patienten und bietet mit Serviceeinrichtungen wie einer Telefon-Hotline, einer Homepage und Beratungsstellen in den Bundesländern diskrete und anonyme Information. Heute ist die MKÖ maßgeblich an der Vernetzung von Fachärzten, Ambulanzen, Allgemeinmedizinern, Physiotherapeuten, Pflegeberufen und der Öffentlichkeit beteiligt. Mehr unter www.kontinenzgesellschaft.at

Über Markus Golla 10274 Artikel
Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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