AT: Hoval Raumluftstudie: Trockene Raumluft erhöht das Infektionsrisiko

(C) Fotocredit:Hoval

Zu trockene Luft schwächt die Immunabwehr und begünstigt die Verbreitung von Viren, zu feuchte Luft führt zu Schimmelbildung. Eine gesunde Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 und 60 Prozent liegen. Was viele nicht wissen: Lüften in der Heizsaison trocknet die Raumluft zusätzlich aus. Das bestätigt nun die aktuelle, repräsentative Hoval Raumluftstudie, die Österreicherinnen und Österreicher zu dem Thema befragte. Rund 80 Prozent kennen die Raumluftfeuchte in den eigenen vier Wänden nicht. Mit einer Bewusstseinskampagne möchte Hoval jetzt verstärkt auf das Thema aufmerksam machen.

Dass sich reichlich frische Luft positiv auf die Konzentration und Leistungsfähigkeit auswirkt, ist längst kein Geheimnis mehr. Auch im Hinblick auf das Energiesparen wird seit Jahren über richtiges Lüften diskutiert. Und jüngst geriet der regelmäßige Luftaustausch als Maßnahme zur Pandemiebekämpfung wieder stark ins öffentliche Bewusstsein. Ein Faktor, der dabei oft vernachlässigt wird, ist die Luftfeuchtigkeit: Viren überleben und schweben länger in trockener Luft. Zudem werden in geheizten Räumen unsere Schleimhäute ausgetrocknet und dadurch anfälliger für Krankheitserreger. Gerade in Corona-Zeiten wäre es also wichtiger denn je, auf einen gesunden Feuchtigkeitsgrad unserer Atemluft zu achten. „Die Luftfeuchtigkeit in unseren Innenräumen trägt maßgeblich zum Erhalt unserer Gesundheit bei. Mit unserer durchgeführten Hoval Raumluftstudie und einer Kampagne möchten wir mehr Bewusstsein für dieses wichtige Thema in der österreichischen Bevölkerung schaffen“, betont Christian Hofer, Geschäftsführer von Hoval Österreich.

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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