AT: Hilfswerk NÖ: „Endlich werden auch Heimhilfen in der Pflegereform mitbedacht!“

5. Juli 2022 | News Österreich | 0 Kommentare

Hilfswerk NÖ-Präsidentin Michaela Hinterholzer begrüßt Aufnahme der Heimhilfen in die geplante Pflegereform: „Gerechtigkeit für eine wichtige Berufsgruppe“

Die Bemühungen von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, des Landes Niederösterreich sowie der sozialen Träger haben sich ausgezahlt: Mit der Heimhilfe wird ein wesentlicher Teil der Pflege- und Betreuungslandschaft nun doch in der Pflegereform des Bundes berücksichtigt!“ begrüßt Hilfswerk Niederösterreich-Präsidentin Michaela Hinterholzer den für morgen angekündigten Beschluss im Ministerrat. „Damit wird Gerechtigkeit geschaffen!“

Während die erste Präsentation der Pflegereform vor zwei Monaten die dringend notwendige finanzielle Aufwertung nur für Pflegeberufe vorsah, soll nun die große und wichtige Berufsgruppe der Heimhilfen im neuen Entwurf ebenfalls bedacht werden. „An unseren 52 Standorten arbeiten alle Berufsgruppen – diplomierte Pflegekräfte, Pflegefachassistenten, Pflegeassistenten und Heimhilfen – zum Wohle des Kunden ganz eng zusammen“, so Hinterholzer, „Es wäre ein sehr schlechtes Signal an die engagierten Mitarbeiter/innen gewesen, wenn einige von ihnen die wohlverdiente Aufwertung erhalten, andere aber nicht!

Mit rund 1.000 Mitarbeiter/innen sind die Heimhilfen die größte Berufsgruppe im Hilfswerk. Sie unterstützen den Pflegebereich durch die Übernahme von alltäglichen Besorgungen, Körperpflege oder Haushaltstätigkeiten. Hinterholzer: „Wir freuen uns sehr über diesen Schwenk in die richtige Richtung. Denn die ganzheitliche Pflege und Betreuung zuhause erfordert das Zusammenspiel vieler Berufsgruppen!

Über das Hilfswerk Niederösterreich

Das Hilfswerk Niederösterreich ist mit mehr als 2.000 Beschäftigten und 8.700 betreuten Kundinnen und Kunden der größte mobile Pflegeanbieter des Landes. Über 50 Standorte bieten flächendeckende Betreuung. Seit Jahren tritt das Hilfswerk Niederösterreich für die Aufwertung der ambulanten Pflege und der wohnortnahen, dezentralen Pflege- und Betreuungsangebote ein.

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)