AT: „Gute“ Darmbakterien können Infektionen abschwächen

11. Oktober 2020 | News Österreich | 0 Kommentare

Wien (APA) – Antibiotika bekämpfen nicht nur Erreger, sondern stören auch Bakterien der natürlichen Darmflora. Die Folge kann eine Magen-Darm-Infektion sein. Um das zu vermeiden, haben Wiener Forscher nach Mikroorganismen gesucht, die sich von der selben Energiequelle ernähren wie ein Infektionen auslösendes Bakterium. Sie zeigten an Mäusen, dass die Zugabe solcher Mikroben eine Infektion abschwächen kann, berichten sie im Fachjournal „Nature Communications“.

Nach einer Antibiotika-Behandlung ist in Industrieländern das Bakterium Clostridioides difficile der Hauptauslöser von Magen-Darm-Infektionen. David Berry vom Institut für Lebensmittelchemie und Toxikologie der Universität Wien und sein Team haben gemeinsam mit Kollegen in der Schweiz und Deutschland nach nützlichen, auch „kommensalen“ genannten Mikroorganismen gesucht, die sich von denselben Zuckern in der Darmschleimhaut ernähren wie C. difficile. Im Konkurrenzkampf um Ressourcen könnte die Zugabe solcher Bakterien die Vermehrung der schädlichen Mikroben verhindern.

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Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)