AT: Frauenherzen reagieren sensibel auf Stress

Welttag der Frauengesundheit

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Gars am Kamp (OTS)„Broken Heart Syndrom“, unerkannte Herzinfarkte und Diabetes als Risikofaktor – la pura women’s health resort kamptal bietet Stress-Prävention und frauenspezifische Gesundenuntersuchung an

Frauenherzen schlagen anders: Darauf macht das la pura women’s health resort kamptal anlässlich des Welttages der Frauengesundheit am kommenden Sonntag, den 28. Mai, aufmerksam. Besonders sensibel reagiert das weibliche Herz auf Stress, sagt Prof. Alexandra Kautzky-Willer, erste Inhaberin des Lehrstuhls für Gendermedizin an der Med-Uni Wien und wissenschaftliche Beraterin des la pura: „Bei der Stress-Kardiomyopathie, auch Broken-Heart-Syndrom genannt, wirkt sich emotionaler Stress tatsächlich auf die physische Gesundheit des Herzens aus.“ Grund dafür können etwa der Tod eines nahen Angehörigen, eine Trennung, existenzielle Not oder ganz allgemein große psychische Belastung sein.

Ganz allgemein haben Frauen andere Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Männer: Das sind neben Stress vor allem (beginnende) Diabetes, frühe Menopause, Schlafmangel und Depressionen. Kautzky-Willer: „Besonders schädlich ist für Frauenherzen die verbreitete Kombination aus Rauchen, Stress, Übergewicht und der Einnahme der Pille.“

Herzinfarkt: Andere Symptome

Eklatant sind die Unterschiede zwischen Frauen und Männern auch beim Thema Herzinfarkt. Dieser wird bei Frauen oft nicht als solcher erkannt, weil der „typische“ Brustschmerz fehlt und eher unspezifische Symptome wie Rücken- oder Bauchschmerzen, Schwächegefühl und Übelkeit auftreten. Frauen haben eine 1,5 Mal höhere Wahrscheinlichkeit, im ersten Jahr nach einem Herzinfarkt zu sterben, als Männer.

Kautzky-Willer: „Kardiologie ist eine der Ursprungsdisziplinen der Gendermedizin. Trotzdem ist es oft so, dass Frauen nach wie vor nicht leitliniengerecht therapiert werden und Risikofaktoren nicht ernst genommen werden. Da braucht es gendermedizinisches Wissen, um bereits in der Prävention auf die richtigen Indikatoren hinschauen zu können.“

Frauenmedizinisch geschultes Team

Genau dieses Wissen ist die Kernkompetenz des la pura women’s health resort kamptal, einem Resort der VAMED Vitality World, des führenden Betreibers von Thermen- und Gesundheitsresorts in Österreich. la pura wird von Prof. Kautzky-Willer, der Wissenschaftlerin des Jahres 2016, in der Konzeption seiner Leistungen beraten. Das la pura und die VAMED Vitality World nehmen damit eine internationale Vorreiterrolle im Bereich Medical Wellness speziell für Frauen ein.

Das gesamte medizinische Personal des Hauses ist darauf geschult, auf frauenspezifische Gesundheitsthemen hinzuschauen. Ab zwei Übernachtungen bietet das la pura daher ein individuelles ärztliches Beratungsgespräch an. Jedes Arrangement beginnt mit einem Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin, auf dessen Basis ein individueller Plan für den Gast zusammengestellt wird – mit besonderem Augenmerk auf Ernährung und Bewegung sowie frauenspezifische Risikofaktoren.

Um die allgemeinmedizinische Prävention zu vereinfachen, bietet das la pura auch eine Gesundenuntersuchung an, bei der besonders auf frauenspezifische Indikatoren geachtet wird. Zudem wird bei einem Aufenthalt in dem Haus in Gars am Kamp eine Vielfalt an Möglichkeiten der Entspannung aufgezeigt.

Über die VAMED Vitality World

Der international tätige Gesundheitskonzern VAMED engagiert sich seit 1995 im Thermen- und Wellnessbereich. Unter der 2006 gegründeten Kompetenzmarke VAMED Vitality World betreibt die VAMED acht der beliebtesten heimischen Thermen- und Gesundheitsresorts, den AQUA DOME – Tirol Therme Längenfeld, das SPA Resort Therme Geinberg , die Therme Laa – Hotel und Spa, die St. Martins Therme & Lodge, die Therme Wien, das GesundheitsZentrum Bad Sauerbrunn, das TAUERN SPA Zell am See-Kaprun, das la pura women´s health resort kamptal und mit dem Aquaworld Resort Budapest eines der größten Thermenresorts Ungarns. Mit mehr als 3,1 Millionen Gästen jährlich in den Thermen der VAMED Vitality World ist die VAMED Österreichs führender Betreiber von Thermen- und Gesundheitsresorts.

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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