AT: Forscher fanden Risikofaktor für altersbedingte Makuladegeneration

14. April 2020 | News Österreich | 0 Kommentare

Wien (APA) – Ein Eiweißstoff (CFHR1) hält einen Aufpasser des angeborenen Immunsystems ab, entzündungsfördernde Abfallprodukte unschädlich zu machen. Dadurch steigert er das Risiko für altersbedingte Sehstörungen (Makuladegeneration). Manchen Menschen fehlt CFHR1, ihre Sehstärke ist weniger gefährdet. Bei den anderen könnten Antioxidantien-Therapien helfen, berichten Wiener Mediziner im Fachjournal „Pnas“.

Die altersbedingte Makuladegeneration betrifft in Österreich etwa 200.000 Menschen. Bei ihnen schwindet ab etwa 65 Lebensjahren die Augenkraft am Fleck des schärfsten Sehens (Makula), weil sich dort giftige Abfallprodukte (Oxidationsprodukte) ansammeln und die Netzhautzellen schädigen.

„Ein solches Abfallprodukt ist Malondialdehyd (MDA), das massenhaft auf absterbenden Zellen zu finden ist, und in altersbedingten Erkrankungen wie Makuladegeneration, aber auch Herz-Kreislauf Erkrankungen eine Rolle spielt“, erklärte Christoph Binder vom Forschungszentrum für Molekulare Medizin (CeMM) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und dem Klinischen Institut für Labormedizin der Medizinischen Universität Wien im Gespräch mit der APA. In einer früheren Studie fand er heraus, dass ein „Aufpasser“ des angeborenen Immunsystems namens „Komplementfaktor H“ MDA festhält und damit verhindert, dass es eine Entzündung auslöst.

Den kompletten Artikel finden Sie unter: APA Science

Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)