AT: Experte für mehrere Impfszenarien und Impf-Aufklärung

24. November 2020 | Covid19, News Österreich | 0 Kommentare

Wien (APA) – „Es ist sehr schwierig, eine gute Impfstrategie zu entwickeln, ohne dass alle Daten dazu auf dem Tisch liegen“, sagte der Leiter der Universitätsklinik für Klinische Pharmakologie der MedUni Wien, Markus Zeitlinger, zur APA. Zu dem geplanten Vorgehen in Österreich gebe es noch viele Fragezeichen. Man müsse aber mit der Planung beginnen und brauche „eigentlich verschiedene Szenarien“. Zudem brauche es nun mehr Covid-19-Impfaufklärung, so der Experte.

Es werde Unterschiede zwischen den Impfstoffen selbst oder bei ihrer Zulassung (Label) geben. So stelle sich die Frage, ob man sich auch dazu entschließt „Off-Label“ zu Impfen, also mit Vakzinen in Personen- oder Altersgruppen zu gehen, für die noch weniger Daten vorliegen. Insgesamt wäre es für den Internisten „viel besser, wenn die Firmen tatsächlich die Daten auf den Tisch legen“, damit sich jedes Land selbst überlegen könne, wie die Informationen zu den regionalen Begebenheiten, was etwa die Bevölkerungsstruktur betrifft, passen. „Es ist aber nicht sicher, ob sie das machen. Sie müssen es nicht“, sagte der Experte.

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Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)