AT: Erstaunlich viele Arzneimittel brauchen Hilfe von Transportmolekülen

Zweifel, dass die meisten Arzneimittel durch die Zellmembran diffundieren © APA (dpa)

Wien (APA) – Damit Arzneimittel ihre Wirkungen in menschlichen Zellen entfalten können, sind sie mitunter auf ganz spezifische Transporter-Proteine (SLCs) angewiesen. Ein Wiener Forschungsteam hat nun gezeigt, dass das auf eine erstaunlich hohe Anzahl an zytotoxischen Substanzen zutriff, die etwa in der Krebstherapie eingesetzt werden. Die Studie erschien im Fachblatt „Nature Chemical Biology“.

Das Team um Erstautor Enrico Girardi und Giulio Superti-Furga vom Forschungszentrum für Molekulare Medizin (CeMM) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in Wien hat in einer umfassenden Untersuchung analysiert, inwiefern SLCs einen Einfluss darauf haben, ob Wirkstoffe ihren Weg in Zellen finden. Dass es solche Fälle gibt, zeigte CeMM-Leiter Superti-Furga bereits vor einigen Jahren anhand des Wirkstoffes YM155, der als mögliches Krebsmedikament erprobt wurde. Damals wurde klar, dass dieser Stoff nur dann seine Wirkung entfalten konnte, wenn das Transporter-Protein SLC35F2 ihm beim Weg in die Zellen behilflich war.

Den kompletten Artikel finden Sie unter: APA Science

Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • markus

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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