AT: Eröffnung der Ausstellung „Psychiatrie – Tod statt Hilfe“ durch Gerichtshofpräsident i.R. Dr. Karlheinz Demel

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Die Wahrheit: Psychiatrie verantwortlich für Tötungen im Holocaust

Wien (OTS) – Gerichtshofpräsident i.R. Dr. Karlheinz Demel eröffnete die sehr gute besuchte Ausstellung „Psychiatrie – Tod statt Hilfe“ in der Mariahilferstr. 3, 1060 Wien durch; die Ausstellung ist noch bis inkl. Mittwoch geöffnet.

Zahlreiche Gäste, darunter namhafte Juristen, Pädagogen, Mediziner usw. wohnten neben vielen interessierten Bürgern der Eröffnung bei.

Mit eindringlichen Worten begrüßte die Präsidentin der Bürgerkommission für Menschenrechte die Gäste, gab einen kurzen Abriss über deren erfolgreiche Tätigkeit und erwähnte auch die zahlreichen Dokumentarfilme mit Interviews von über 160 Experten aus den Bereichen Recht, Medizin, Psychiatrie sowie Interviews mit Überlebenden der Psychiatrie.

Eine der 14 Stationen der Ausstellung zeigt die Zusammenhänge von Psychiatrie und Holocaust im Nazideutschland.

Viele Besucher waren schockiert von den Fakten, dass sowohl das Morden in den KZs als auch in den Tötungsanstalten der Nazis (in Österreich Schloss Hartheim) ausschließlich und alleinig auf das Betreiben des psychiatrischen Standes zurückzuführen war. 

So wurde z.B. der NS-Arzt Gross auch vom Gerichtspräsidenten i.R. Dr. Karlheinz Demel erwähnt. Letztlich ist es Dr. Demel und seinem couragierten Auftreten zu verdanken, dass Gross die Lizenz als Gerichtsgutachter entzogen wurde. Dr. Demel höchstpersönlich nahm sie ihm ab und setzte damit ein Zeichen, dass einem solch menschenverachtenden Praktizierenden die Berufsgrundlage zumindest teilweise entzogen wurde. Immerhin betrugen die Honorareinnahmen von  Gross als Gutachter zwischen 1980 und 1983 jeweils über 1 Million Schilling pro Jahr.

Ein weiteres wichtiges und sehr aktuelles Thema der Ausstellung:

die unkontrollierte Verabreichung von Psychopharmaka an Kinder, Schüler, Schwangere, Künstler, Senioren und Heimkinder.

Die Bürgerkommission tritt diesen Missbräuchen mit aller Vehemenz entgegen und hört nicht auf, Eltern, Lehrer und Ärzte über die verheerenden Nebenwirkungen dieser Präparate und über die erschreckenden Bewusstseinsveränderungen aufzuklären, die bis zum Suizid und Amoklauf führen können. Diese Tatsache ist leider immer noch nicht weitreichend bekannt!

Viele Besucher der Ausstellung bestätigen aus eigener Erfahrung die allzu leichtfertige Verschreibung von Psychopharmaka an alle Schichten der Bevölkerung sowie deren gefährliche Nebenwirkungen und danken der Bürgerkommission für ihr großes Engagement!

Eine Frau, dessen Kind Opfer der Verschreibung von Psychopharmaka aufgrund der erfundenen psychiatrischen Krankheit „ADHS“ (Aufmerksamkeitsdefizitstörung) wurde, drückte Ihren Dank der Kommission sogar unter Tränen in den Augen aus! Sie will die ADHS- Aufklärungsbroschüren der Kommission großflächig verteilen, damit dieser Missbrauch aufhört.

Ursprünglich wurde CCHR (Citizens Commission on Human Rights) im Jahr 1969 von dem amerikanisch-ungarischen Psychiater Dr. Thomas Szasz und der Scientology Kirche gegründet.

Bekannt wurde Dr. Szasz durch seine Kritik an den moralischen und wissenschaftlichen Grundlagen der Psychiatrie. Ein Hauptanliegen der Kommission ist das unwissenschaftliche System der Diagnose innerhalb der Psychiatrie.

Bis heute fördert die Church of Scientology International und alle ihre nationalen Kirchen und Niederlassungen die Arbeit von CCHR im Bestreben um die Einhaltung der Menschenrechte.

Die Bürgerkommission schätzt sich sehr glücklich über diese Unterstützung, die wesentlich dazu beiträgt, diese wichtige Arbeit überhaupt tun zu können, psychiatrische Missbräuche aufzudecken und zur Anzeige zu bringen, sowie die Menschen vor Übergriffen mit Zwangseinweisungen und gegen den Willen verabreichte Psychopharmaka zu schützen.

Seit der Gründung sind die Mutterorganisation CCHR in Los Angeles und ihre Chapter weltweit unermüdlich und weltweit unterwegs, um den psychiatrischen Missbrauch, Spitalsbetrug, brutale institutionelle Behandlung, Medikamentenmissbrauch, falsche Inhaftierung, Tode und sogar Mord aufzudecken und die Verantwortlichen unter das Gesetz zu bringen!

Ausstellung „Psychiatrie – Tod statt Hilfe“
Wann: 1.Feb.  bis 7. Feb 2018
von 9.00 bis 21:00
Ort: Mariahilferstrasse 3 ,1060 Wien

Freier Eintritt.
Anmeldung für spezielle Führungen unter der Mailadresse: pr@cchr.at

Markus Golla
Über Markus Golla 5149 Artikel
Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Studiengangsleitung (FH) und Vortragender im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege, Kommunikation & Projektmanagement, Pflegewissenschaft BScN (Absolvent UMIT/Wien), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Masterstudent Pflegewissenschaft (UMIT/Hall)

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