AT: Erfolgreiches wissenschaftliches Symposium „Arteriosklerose – Schicksal oder Lebensstil“

Am 27. September 2019 fand im Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs ein wissenschaftliches Symposium zum Thema „Arteriosklerose – Schicksal oder Lebensstil“ statt

v.l.n.r.: Prim. Univ.-Doz. Dr. Sebastian Globits, Univ.-Prof. Dr. Hermann Toplak, Prim. Prof. Dr. Michael Hirschl, OA Dr. Helmut Brath, Andrea Hiemetzberger, GF Fritz Weber

Groß Gerungs (OTS) – Mehr als 120 Teilnehmer folgten der Einladung von Primarius Univ.-Doz. Dr. Sebastian Globits, dem ärztlichen Leiter, und Andrea Hiemetzberger, Diätologin des Herz-Kreislauf-Zentrums Groß Gerungs. Es wurden Vorträge und Fallbeispiele von 13 Experten aus den Bereichen Innere Medizin, Kardiologie, Diätologie und Therapie präsentiert. OA Helmut Brath, Lipidexperte vom Ambulatorium der WGKK, erläuterte die Pathophysiologie des Lipidstoffwechsel. Univ.Prof. Dr. Hermann Toplak behandelte das Metabolisches Syndrom und dessen Auswirkungen auf die Gefäße, während Univ.Prof. Dr. Michael Hirschl den Gefäßschutz aus medizinischer Sicht darstellte.

Die Arteriosklerose und ihre Folgen wie Herzinfarkt und Schlaganfall stellt in Österreich immer noch die häufigste Todesursache mit 48 % bei Frauen und 42 % bei Männern dar. Im Rahmen der Tagung wurden die Konzepte zur Entstehung der Arteriosklerose sowie neueste therapeutische Ansätze diskutiert, wobei breiter Raum der Wichtigkeit von Primär- und Sekundärprogrammen gewidmet wurde.

Aus diätologischer Sicht wurde speziell das Thema Fette als Kernpunkte der kardiologischen Ernährungstherapie beleuchtet. Fette sind essentielle Lebensmittelbestandteile und wichtige Energielieferanten. Allerdings geht es dabei um die Menge und die Qualität in unserer täglichen Ernährung, was im Rahmen dieses Symposiums von Fachleuten wie beispielsweise Univ.Prof. Dr. Ekmekcioglu, Ernährungsmediziner an der Medizinischen Universität Wien, beantwortet wurde.

Eine weitere Thematik in diesem Zusammenhang war der sinnvolle Einsatz von pflanzlichen Begleitmaßnahmen, Nutripharmaka und Nahrungsergänzungsmitteln.

„Ein interdisziplinärer Erfahrungs- und Wissensaustausch ist in der Medizin essentiell um Patienten bestmöglich behandeln zu können. Veranstaltungen wie diese tragen daher zu einer kontinuierlichen Qualitätsverbesserung in unserem Haus bei“, freut sich Prim. Univ.-Doz. Dr. Sebastian Globits über das gelungene Symposium.

Für nächstes Jahr ist bereits ein interdisziplinäres Symposium zum Thema Raucherentwöhnung geplant.

Autor:in

  • markus

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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