AT: Elektronische Entscheidungshilfe verringert Polymedikation

Im Durchschnitt können 0,5 Arzneimittel je Patient reduziert werden © APA (dpa)

Wien (APA-Science) – Unter den 65-Jährigen nehmen 25 Prozent regelmäßig mindestens fünf verschiedene Medikamente ein und können von unerwünschten Wechsel- oder Nebenwirkungen betroffen sein. Das Ergebnis einer internationalen Studie unter Beteiligung der Medizinischen Universität Wien und der Paracelsus MedUni Salzburg zeigt, dass inadäquate Medikamenteneinnahme leicht vermeidbar wäre, ohne Patienten zu schaden.

Mithilfe einer elektronischen Entscheidungshilfe für Allgemeinmediziner, die bei der Verringerung verordneter Medikamente helfen soll, können demnach im Durchschnitt 0,5 Arzneimittel je Patient reduziert werden. Ziel der PRIMA-e-DS Studie (Polypharmacy: Reduction of Inappropriate Medication and Adverse drug events in older populations by electronic Decision Support) war es, Spitalsaufenthalte älterer Patienten zu reduzieren. Das Hilfs-Tool schlägt das Absetzen von Medikamenten vor.

Den kompletten Artikel finden Sie unter: APA Science

Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • markus

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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