AT: EFN-Manifest zur Europawahl – jetzt in deutscher Übersetzung

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Am 26. Mai wird das Europäische Parlament neu gewählt. Bis dahin stellen sich die als künftige Abgeordnete Kandidierenden vor und präsentieren, wofür sie gewählt werden wollen. Der Europäische Pflegeberufsverband (EFN) hat ein Manifest im Namen der Pflegeberufe verfasst und wendet sich damit an die antretenden Parteien und Kandidat/innen aller Mitgliedsländer. Das Papier wurde vom Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ins Deutsche übersetzt und mit einer kurzen Präambel ergänzt. Wir rufen alle Pflegefachpersonen auf, an der Europawahl teilzunehmen. Europäische Gesetzgebung nimmt immer größeren Einfluss auf nationale Politikgestaltung – und damit konkret spürbar auch die Rahmenbedingungen in den Pflegeberufen. Nutzen Sie die im Manifest zusammengestellten Fakten und Argumente – in der Diskussion mit Kolleginnen und Kollegen, politischen Vertretern, anderen Gesundheitsberufen, Vertretern von Organisationen und Medien sowie in Wahlveranstaltungen.

Aus Sicht von EFN „ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Abgeordneten auf den Mangel an Pflegefachpersonen reagieren, ihn durch fortschrittliche Bildungsprogramme und Strategien zur Mitarbeiterbindung beheben sowie sicherstellen, dass die Pflegeerkenntnisse in der Amtszeit 2019 bis 2025 in den Mitgliedsstaaten und in der gesamten EU in politisches Handeln übersetzt werden. Investieren Sie in Pflege, um Leben zu retten! … Sie könnten eines Tages Pflegefachpersonen brauchen!“

 

Ausführlich untermauert und begründet wird die Forderung in drei Aspekten:

  • Investieren Sie auf europäischer und nationaler Ebene in die Pflegeausbildung!
  • Gewährleisten Sie optimale Arbeitsbedingungen und Planung von Gesundheitspersonal!
  • Pflegeforschung stützt Politikgestaltung.

 

Das EFN-Manifest zur Europawahl gibt es als Download unter www.dbfk.de/de/veroeffentlichungen/Internationales.php

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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