AT: E-Impfpass kommt: Bund setzt Forderung aus Niederösterreich um

2. Juli 2018 | News Österreich | 0 Kommentare

Länder, Bund und Sozialversicherung haben die bundesweite Umsetzung des elektronischen Impfpasses (E-Impfpass) letzten Freitagnachmittag beschlossen. Im Rahmen eines Pilotprojektes wird der Inhalt des E-Impfpasses erarbeitet und die technische Infrastruktur in ELGA (elektronische Gesundheitsakte) errichtet. Niederösterreich übernimmt gemeinsam mit den anderen Bundesländern eine freiwillige Mitfinanzierung des Pilotprojektes in der Höhe von rund 17 Prozent. Nach der Evaluierung des Pilotprojektes ist ab dem Jahr 2021 die österreichweite Ausrollung des E-Impfpasses geplant.

„Der E-Impfpass bringt ein Plus an Qualität in der Gesundheitsversorgung und mehr Service für Patienten und Ärzte. Sie haben mit einem Klick und auf einem Blick den aktuellen Stand der Impfungen und werden an anstehende Impfungen erinnert. Dadurch werden Doppelimpfungen vermieden und die Durchimpfungsrate gesteigert“, so NÖGUS-Vorsitzender Landesrat Martin Eichtinger.

Die Gesamtkosten für das Pilotprojekt belaufen sich auf rund 3,155.000 Euro. Der Bund trägt zwei Drittel der Kosten in Höhe von 2,103.333 Euro. Die Länder und die Sozialversicherung tragen jeweils ein Sechstel der Kosten in der Höhe von je 525.833 Euro. Auf Niederösterreich entfallen rund 58.500 Euro für die Mitfinanzierung des Pilotprojektes zum E-Impfpass.

 

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)