AT: Dachgleiche für das neue Pflegewohnhaus vom Orden der „Franziskanerinnen von der christlichen Liebe“

Das vom FSW anerkannte Haus wird planmäßig 2019 fertiggestellt und bezogen

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Wien (OTS) – Im 13. Bezirk entsteht in bester Lage ein neues Pflegewohnhaus. Als anerkannte Einrichtung des Fonds Soziales Wien, wird das Haus für alle Seniorinnen und Senioren offen und leistbar sein. Wie geplant wurde am 26. September 2018 die Dachgleiche am Neubau gefeiert. Der Orden der „Franziskanerinnen von der christlichen Liebe“, vertreten durch die Oberin Mag. Sr. M. Hilda Daurer, freute sich mit den Arbeitern der verschiedenen Gewerke am Bau über diesen wichtigen Meilenstein. Die Architekten von „Schenker Salvi Weber Architekten ZT GmbH“ waren mit dem bisherigen Baugeschehen zufrieden. Auch Peter Köstenberger, Bauprojektmanager und Geschäftsführer der bauwert Köstenberger GmbH war überzeugt: „Wir sind zuversichtlich, dass weiterhin alle geplanten Projektschritte in bester Qualität und rechtzeitig erfolgen werden, sodass die Eröffnung des Hauses 2019 sichergestellt werden kann.“

Professionelle Pflege mit Herzlichkeit in moderner Architektur

Bis Herbst 2019 entsteht ein moderner Neubau. Die naturnahe Umgebung wurde bei der Planung des neuen Hauses mit einbezogen. Zukünftige Bewohnerinnen und Bewohner erwartet ein weitläufiger Sinnesgarten, eine hauseigene Frischküche und großzügige Wohneinheiten mit Ausblick ins Grüne oder über die Stadt Wien. „Das intensive Zusammenwirken von Architektur und PflegeexpertInnen fördert die Behaglichkeit und unterstützt eine professionelle Betreuung nach zeitgemäßen wissenschaftlichen Vorgaben und Erkenntnissen“, erklärt Friederike Hacker, Geschäftsführerin der Heime der Franziskanerinnen, den hohen Betreuungsstandard des zukünftigen Pflegewohnhauses.

Ein Gewinn für den Bezirk und die Nachbarschaft

Auch für die Nachbarschaft des neuen Pflegewohnhauses entsteht ab 2019 ein attraktives öffentliches Angebot. Ein Caféhaus mit Veranstaltungssaal, Praxisräume für medizinische Angebote oder die von einem Künstler gestaltete Kapelle werden das neue Haus und seine BewohnerInnen mit der unmittelbaren Umgebung verbinden.

Zahlen und Fakten

Die Planung erfolgte durch „Schenker Salvi Weber Architekten ZT GmbH“, das Projektmanagement und die örtliche Bauaufsicht werden durch die „bauwert Köstenberger GmbH“ sichergestellt. Der Baubeginn fand nach ordnungsgemäßer Abwicklung aller Genehmigungsverfahren im Winter 2017 statt. Die Dachgleiche wurde im Herbst 2018 gefeiert. Eine Fertigstellung nach Projektplan soll im Herbst 2019 erfolgen. Der Neubau wird Platz für 132 BewohnerInnen bereitstellen.

Attraktive Angebote wie z.B. ein Caféhaus, Arztpraxen und Therapieräume, ein Veranstaltungssaal, die öffentliche Kapelle und vieles mehr, werden auch allen Menschen aus der Umgebung offenstehen.

Die Fertigstellung erfolgt 2019, bevor 2020 eine Gesetzesnovelle wirksam wird, welche unter anderem eine umfassende Barrierefreiheit vorschreibt. In den bestehenden Häusern, Elisabethheim und Franziskusheim am Standort, sind eine Sanierung und ein Umbau aufgrund von veralteter Architektur und landschaftlichen Voraussetzungen nicht mehr möglich. Durch den Neubau wird sichergestellt, dass 132 BewohnerInnen ihren Betreuungsplatz und ihr gewohntes Umfeld auch in Zukunft behalten können.

Die Ordensgemeinschaft der „Franziskanerinnen von der christlichen Liebe“ betreibt seit mehr als 50 Jahren Pflegewohnhäuser am Standort, das Elisabethheim und Franziskusheim. Auch das neue Haus verspricht seinen BewohnerInnen ein Leben und Altern, in Würde und Selbstbestimmung. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Häuser folgen ihrem Auftrag „Wohnen, Wohlfühlen, Leben“ mit Herzlichkeit, Wertschätzung und hoher Professionalität. Eine langfristige Absicherung moderner und herzlicher Pflege für Seniorinnen und Senioren am Standort, ist die Triebfeder der Auftraggeberinnen bei diesem großen Projekt.

Autor:in

  • markus

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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