AT: Covid-19 und Lungenkrebs: Behandlungen nicht abbrechen

Behandlungsabbruch kann lebensbedrohlich sein © APA (Fohringer)

Wien (APA) – Lungenkrebskranke gehören im Zusammenhang mit dem Coronavirus zur Hochrisikogruppe. Zielgerichtete Therapien, Immuntherapie und Strahlentherapie führen aber nicht zu einem erhöhten Sterberisiko durch Covid-19, sagte der Lungenkrebsspezialist Maximilian Hochmair. Die Behandlung solle daher unbedingt fortgesetzt werden.

Frühe Berichte über Krebspatienten mit einer SARS-CoV-2-Infektion ließen auf eine hohe Sterblichkeitsrate im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung schließen. Mit der Beobachtungsstudie Teravolt wird dies an Lungenkrebspatienten überprüft. Sie soll bis zum Ende der Pandemie laufen. Erste Daten von rund 400 Patienten der in „The Lancet Oncology“ publizierten Untersuchung zeigen nun, dass rund ein Drittel der Kranken, die zusätzlich an Covid-19 litten, starb, ein Drittel ist wieder genesen und ein weiteres Drittel verblieb in stationärer Behandlung.

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Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Markus Golla
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Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Lehrer für Gesundheit- und Krankenpflege (Studium Umit/Wien)

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