AT: Covid-19 und Lungenkrebs: Behandlungen nicht abbrechen

30. Juli 2020 | Covid19, News Österreich, Onkologie | 0 Kommentare

Wien (APA) – Lungenkrebskranke gehören im Zusammenhang mit dem Coronavirus zur Hochrisikogruppe. Zielgerichtete Therapien, Immuntherapie und Strahlentherapie führen aber nicht zu einem erhöhten Sterberisiko durch Covid-19, sagte der Lungenkrebsspezialist Maximilian Hochmair. Die Behandlung solle daher unbedingt fortgesetzt werden.

Frühe Berichte über Krebspatienten mit einer SARS-CoV-2-Infektion ließen auf eine hohe Sterblichkeitsrate im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung schließen. Mit der Beobachtungsstudie Teravolt wird dies an Lungenkrebspatienten überprüft. Sie soll bis zum Ende der Pandemie laufen. Erste Daten von rund 400 Patienten der in „The Lancet Oncology“ publizierten Untersuchung zeigen nun, dass rund ein Drittel der Kranken, die zusätzlich an Covid-19 litten, starb, ein Drittel ist wieder genesen und ein weiteres Drittel verblieb in stationärer Behandlung.

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Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)