AT: Coronavirus – Tirol entwickelt Frühwarnsystem mit Abwasserproben

Landesweit werden Stichproben aus der Kanalisation entnommen © APA

Innsbruck (APA) – Im Kampf gegen das Coronavirus entwickelt Tirol nun ein eigenes Corona-Frühwarnsystem. Mittels Abwasserproben aus Kläranlagen oder Kanälen soll die Viruslast in den einzelnen Regionen überwacht werden. Im September oder Oktober soll das Abwassermonitoring tirolweit etabliert werden. Bisher wurde das System unter anderem in Innsbruck mit guten Ergebnissen getestet.

Rund die Hälfte aller mit dem Coronavirus Infizierten – auch jene ohne Symptome – scheiden das Virus über den Stuhlgang aus, erklärte Herbert Oberacher vom Institut für Gerichtliche Medizin an der Medizinischen Universität Innsbruck bei einer Pressekonferenz im Landhaus. Ein permanentes Monitoring des Abwassers gibt also Auskunft darüber, ob das Virus in einer Region ausgeschieden wird, führte Cornelia Lass-Flörl, Direktorin des Instituts für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der Medizinischen Universität Innsbruck, weiter aus. Mit dem Abwasser-Frühwarnsystem soll ein Überblick über die Virusaktivität in den einzelnen Regionen bzw. Gemeinden gewonnen werden, es gehe aber nicht darum, einzelne Fälle zu entdecken, erklärte Lass-Flörl.

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Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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