AT: Coronavirus – Schuppentieren fehlt Sensor zur Viren-Detektion

Das Schuppentier steht im Verdacht, Zwischenwirt für SARS-CoV-2 zu sein © APA (AFP)

Wien (APA) – Schuppentiere können zwar Träger von Coronaviren sein, sie dürften aber auf ungewöhnliche Weise auf eine Infektion reagieren. Wiener Forscher berichten nun im Fachjournal „Frontiers in Immunology“, dass den Tieren zwei Sensoren fehlen, die bei anderen Säugetieren eindringende Viren erkennen und eine – manchmal gefährlich überschießende – Immunantwort auslösen.

Fledermäuse gelten als bedeutendes Viren-Reservoir. Von ihnen weiß man, dass sie eine im Vergleich zu anderen Tieren stark reduzierte Immunantwort haben. „In ihnen vermehren sich die Viren, ohne sie besonders krank zu machen“, erklärte Leopold Eckhart von der Universitätsklinik für Dermatologie der Medizinischen Universität Wien gegenüber der APA. Aus diesem Grund hat Eckhart mit Kollegen anhand der in Datenbanken verfügbaren Gensequenzen analysiert, ob auch das Schuppentier (Pangolin) Besonderheiten bei der Antwort auf Viren hat. Dieses steht ja im Verdacht als Zwischenwirt für SARS-CoV-2 gedient zu haben.

Den kompletten Artikel finden Sie unter: APA Science

Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • markus

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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