AT: Coronavirus – Obduktionen zeigen Lungen-Thrombosen und Organschäden

19. Mai 2020 | Covid19 | 0 Kommentare

Wien/Graz/Linz (APA) – Der Coronavirus SARS-CoV-2 löst nicht nur schwere Lungenentzündungen aus, sondern kann überdies Thrombosen in der Lunge verursachen und in weiterer Folge auch andere Organe wie Niere, Leber und die Bauchspeicheldrüse schädigen. Das zeigen die Ergebnisse von elf Obduktionen in Wien, Graz und Linz, deren Ergebnisse im Fachjournal „Annals of Internal Medicine“ veröffentlicht wurden.

„Unsere Untersuchung zeigt, dass zwar die Schäden an der Lunge der Ausgangspunkt der Erkrankung sind, aber die Folge sind häufig Thrombosen im Lungenkreislauf selbst und es sind auch andere Organe geschädigt“, erklärte Sigurd Lax, Professor für Pathologie an der Universität Linz und Vorstand des Instituts für Pathologie des Landeskrankenhauses Graz II, in einer Aussendung. Die Ergebnisse der Studie, an der neben der Uni Linz auch die Medizinischen Universitäten Graz und Wien beteiligt waren, decken sich mit Befunden von Obduktionen in Deutschland, die kürzlich veröffentlicht wurden.

Den kompletten Artikel finden Sie unter: APA Science

Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)