AT: Coronavirus – Mehr verletzte Senioren während Lockdowns

19. August 2020 | Covid19, News Österreich | 0 Kommentare

Braunau am Inn (APA) – Während des Lockdowns sind deutlich mehr Senioren mit Verletzungen nach Stürzen und Ähnlichem auf dem Operationstisch der Unfallchirurgie gelandet als in anderen Jahren. Das ergab eine Untersuchung im Krankenhaus Braunau in Oberösterreich. Primar Jürgen Barth führt das u.a. darauf zurück, dass die Betroffenen „mehr als sonst auf sich selbst angewiesen“ waren.

In der Gruppe der Über-65-Jährigen habe die Zahl der alterstypischen Verletzungen wie Frakturen an Oberschenkeln, Wirbeln und Oberarmen um fast 40 Prozent zugenommen, berichtete Barth. Im Zeitraum von Mitte März bis Ende Mai zählte er 51 Patienten mit diesen Diagnosen, im Vergleichszeitraum des Jahres davor waren es nur 33. Ein großer Teil der Verletzungen war auf Stürze etwa mit dem Rad, aber auch im Haushalt zurückzuführen. Die Untersuchung bezieht sich zwar nur auf das Spital in Braunau, laut dem Primar habe man aber auch in anderen Häusern ähnliche Erfahrungen gemacht.

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Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)